Bei wichtigen Anlässen kommen regelmäßig Minister ins Ammerland, um Reden zu halten, Auszeichnungen zu verleihen oder Gespräche zu führen. Manch einer freut sich aber auch privat auf den Besuch, wie sich kürzlich bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an den Aper Dieter Oltmanns zeigte. Niedersachsens Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen freute sich sichtlich, so viele bekannte Ammerländer Gesichter wiederzusehen und schüttelte zahlreiche Hände. Mit Landrat Jörg Bensberg, der sein Tischnachbar bei den Feierlichkeiten war, führte er eine besonders intensive Unterhaltung. „Das Ammerland mag ich wirklich gern. Es strahlt so eine Ruhe aus. Hier könnt’ ich wohl wohnen“, verriet der Minister. Und Bensberg sicherte ihm augenzwinkernd zu, bei der Suche nach einer passenden Bleibe jederzeit

behilflich sein zu können.

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Grünkohl ist spätestens seit dem ersten Frost wieder in aller Munde und eine Kohlfahrt folgt der nächsten. Auch die Töchter des beliebten verstorbenen Komikers Heinz Erhardt waren zum Grühlkohlessen verabredet. Die schmackhafte Oldenburger Palme genossen Grit Berthold und Marita Malicke stilecht am Zwischenahner Meer. Sie folgten, ebenso wie der bekannte Zeichner Uli Stein aus Hannover, einer Einladung des Oldenburger Verlegers Dieter Schwalm, dessen Lappan-Verlag seit 25 Jahren besteht. Mehr als 600 Bücher und 30 000 Cartoons sind in dieser Zeit herausgekommen, darunter auch Werke des legendären Komikers und Entertainers

Heinz Erhardt. An ihn erinnerte auch die Show des Überraschungsgastes Andreas Neumann. Der Parodist begeisterte die 120 Zuschauer in der Ahrenshof-Scheune mit umwerfender Komik und Reimen wie „Die Made“ oder „Ritter Phipps“ – sehr zur Freude der Erhardt-Töchter.

Das Ammerland ist eine Reise wert: Das wissen die zahllosen Erholungssuchenden, die rund ums Jahr einige Tage in dieser norddeutschen Region verbringen. Jetzt ist das Genießer-Journal Savoir-Vivre (Ausgabe November/Dezember) auf den Geschmack gekommen. Unter dem Titel „Die feine regionale Art“ wirbt sie für die Schönheiten des Landkreises und die dort servierten Gaumenfreuden. Getestet wurde ein Sechs-Gänge-Menü im Bad Zwischenahner Restaurant Graf Luckner. Die Vorzüge der Küche und des komfortablen Seehotels „Fährhaus“ werden ausführlich dargestellt. Ganz nebenbei werden auch die typisch Ammerländer Spezialitäten wie Kernschinken oder Smortaal angepriesen. Keine Frage, auch beim Urlaubsort geht die Liebe durch den Magen.