Ganderkesee - Rätselhaftes, eine Prise Erotik, fiese Machenschaften eines gierigen Gastronomen, und vor allem: reichlich Stoff zum Lachen – das sind einzelne der „Zutaten“, aus denen das Niederdeutsche Theater in Ganderkesee sein Programm-Menü für die Saison 2015/16 zusammengestellt hat. Zwei Änderungen gegenüber früheren Mixturen sind augenfällig: Erstens ist mit der Späälkoppel ut Grodenkneten ein Neuling dabei, zweitens wurden die Spieltermine „entzerrt“.
Zunächst zu den Modalitäten. Wie in den Vorjahren, sind sechs Aufführungen geplant, die allesamt an einem Freitag ab 19.30 Uhr in der Aula des Gymnasiums Ganderkesee, Am Steinacker 12, stattfinden. Die Spieldauer liegt jeweils bei etwa zwei Stunden (plus Pause).
Karten sind ab sofort bei der regioVHS, Rathausstraße 24, erhältlich. Pro Einzelveranstaltung sind 7,50 Euro hinzublättern, das Abo kostet 39 Euro. Karten für Einzelveranstaltungen werden auch an der Abendkasse verkauft.
Den Anfang macht wie üblich die Neestädter Speeldeel. Sie spielt am Freitag, 30. Oktober, „En Milljonär in’t Huus“, eine Geschichte um Gastwirt Peter Oltmann. Der geldgierige Gastronom hat erfahren, dass in seinem Haus ein Millionengewinner wohnen soll und setzt einiges in Bewegung, um einen Anteil an der Summe in die eigene Familie zu lenken.
Mit „Lustgarantie“ tritt die Speelkoppel Dötlingen am 13. November auf. Drei ältere Damen beschließen dabei, ein Etablissement für Liebesdienste zu gründen.
Nach der Weihnachtspause bringt die Speelkoppel Hatterwösch am 15. Januar „Drei Weiber und ein Gockel“ mit zum Steinacker.
Die Speelkoppel Hoyerswege studiert derzeit den Vierakter „Leeveslocken“ ein, ihr Auftritt ist am 26. Februar. Die Hoyersweger bitten in den Frisiersalon von Gabi Schuster – und damit mitten hinein in dramatische und vergnügliche Turbulenzen.
Die Premiere für die Späälkoppel ut Grodenkneten findet am 4. März mit „Min WG bün Ik“ statt. Den Abschluss der Reihe bildet wieder eine Aufführung der Speelkoppel Bookholzberg. Sie nimmt am 11. März in „Sneedrieven“ ominöse Vorgänge in der Pension Himmelstor aufs Korn.
In der vergangenen Saison hatten insgesamt 935 Freunde des Plattdeutschen die sechs Aufführungen des Niederdeutschen Theaters besucht – also 155 im Schnitt. Im Jahr zuvor hatte die regioVHS noch 874 Tickets verkauft, was einer durchschnittlichen Besucherzahl von 146 entsprach.
