Rostock - Mit der größten Besucherzahl seit dem Betreiberwechsel 2009 ist in der Kunsthalle Rostock die Werkschau des Berliner Malers Norbert Bisky zu Ende gegangen. Knapp 13 000 Menschen wollten seit Mitte November die meist großflächigen, grellbunten und oft auch verstörenden Bilder des 44-jährigen Künstlers sehen, sagte Kunsthallenchef Jörg-Uwe Neumann am Sonntag. In Biskys bislang umfangreichster Werkschau unter dem Titel „Zentrifuge“ waren gut 80 Bilder zu sehen.

Bisky, Sohn des 2013 gestorbenen früheren Linkspartei-Chefs Lothar Bisky, wird zu den herausragenden zeitgenössischen Künstlern in Deutschland gerechnet. In Rostock waren Arbeiten zu sehen, die teilweise noch nie der Öffentlichkeit präsentiert wurden.