MARKHAUSEN - Es geht um die Themen Geld und Liebe. Die Generalprobe steigt am Freitag, 3. Februar.

Von Fritz Kreyenschmidt

MARKHAUSEN - Mit Begeisterung und Fleiß probt zurzeit die Spielschar Markhausen für die plattdeutsche Komödie „De Aantenkrieg“. Die Vorsitzende Gertrud Stadtsholte verspricht dem Publikum, dass die Lachmuskeln bei den Aufführungen arg strapaziert werden. Der Dreiakter von Walter G. Pfaus soll auf der Bühne des Dorfgemeinschaftshauses vier Aufführungen erleben. Hinzu kommt noch die so genannte „Generalprobe“ für Senioren am Freitag, 3. Februar um 15 Uhr.

Die Markhauser Spielschar ist eine Profitruppe, zu der neben den Schauspielern auch eine Mitarbeitergruppe für das Drumherum wie Bühnenbild, Maske und Werbung verantwortlich ist. Dass Bühnenbild und Dekoration perfekt sein werden, daran arbeiten zurzeit Werner Siemer, Stefan Möller und Josef Flatken. Für Outfit und Maske der Schauspieler zeichnen Maria Bäker und Dorothea Raker verantwortlich. Nicht nur politisch gibt Heinz Norrenbrock als Ortsvorsteher in Markhausen den Ton an, sondern auch bei der Theatergruppe sagt Norrenbrock als Regisseur, wie es sein soll. Er dirigiert die Schauspieler.

Gertrud Stadtsholte, die in diesem Jahr nicht auf der Bühne steht, verfolgt die Proben mit großem Interesse. Sie organisiert von der Werbung bis zum Kartenverkauf alles. Im Mittelpunkt der Komödie steht ein angeblicher Streit zwischen dem Bürgermeister Arthur Ohde (Martin Bullermann) und Pastor Runge (Alwin Oldemanns), die einen Kindergarten und ein neues Spritzenhaus im Ort bauen wollen. Da der Pastor bei einer Haussammlung für den Kindergarten fast kein Geld bekommt, wird zunächst das Feuerwehrhaus gebaut. Damit auch der Kindergarten gebaut wird, verfallen die beiden auf die Idee, sich zu streiten. Vor den Augen von „Tratschtante“ Wanda Fink (Gaby Raker) stößt der Pastor den Bürgermeister in den Ententeich. Der will Genugtuung und fordert den Pastor zu einem Boxkampf heraus. Jeder der den Kampf sehen will, muss Eintritt zahlen, damit soll der Kindergarten finanziert werden.

Die Verwirrungen um Geld und Liebe sind das Salz der Komödie. Dass auf der Bühne alles klappt, dafür sorgen die Souffleusen Renate Suter und Tanja Tönnies. Die Aufführungen sind am Sonntag, 5. Februar, 19.30 Uhr, am Freitag, 10. Februar, 20 Uhr, am Sonntag, 12. Februar, 19.30 Uhr, sowie am Sonnabend, 18. Februar, 20 Uhr.