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Premiere Zwei Frauen zu viel

Fritz Kreyenschmidt

MARKHAUSEN - „De Theaoterdag is för me de schönste Dag int Jaohr.“ „Use Marküser Theaoterspäler bruket sick achter kien eenen verstoppen, uck nich achter de ut Fernsehen“ und „Me keellt dat Lief van’t lachen“, so einige Kommentare zu den Leistungen der Schauspieler, die im Dorfgemeinschaftshaus den plattdeutsche Schwank „Twee Froonslüüd toweel“ aufführten. Der Dreiakter aus der Feder von Andreas Baumgartner und von Jan Harrjes ins plattdeutsche übersetzt wurde von der Spielschar Markhausen unter der Regie von Gertrud Stadtsholte, die als Regisseurin Premiere feierte, auf der Bühne gespielt.

Perfekte Vorbereitung

Stadtsholte hatte ihre Schauspieler in allen Punkten der Theaterkunst von der Artikulation bis hin zu Mimik und Gestik perfekt vorbereitet und damit gleich ein Meisterstück als Regisseurin beim Publikum abgeliefert. In der Tat boten die Volksschauspieler aus Markhausen eine gelungene Aufführung, wie der Szenenapplaus und die vielen Lacher des Publikums immer wieder unterstrichen. Die Markhauser Erstaufführung eines jeden Theaterstückes erlebten traditionell die Senioren der Dorfgemeinschaft.

Neben der Regisseurin feierte auch Anne Koopmann Premiere. Als Zimmermädchen in einem Hotel spielte sie eine Hauptrolle und eroberte im Nu als Perfektionistin in ihrer Rolle die Herzen des Publikums.

Für die optimale Wirkung der ausgezeichnet gestylten Schauspieler sorgten Maria Bäker und Renate Suter mit einer gelungenen Maske. Werner Siemer, Josef Flatken und Stefan Müller gestalteten das Bühnenbild und Renate Suter sowie Irmgard Koopmann waren als Souffleusen nicht zu bemerken. Die musikalische Umrahmung durch die Mehrenkamper Dorfmusikanten rundete die sehr gelungene Vorstellung ab.

Vier Aufführungen folgen

Weitere Aufführungen des plattdeutschen Stücks sind am Freitag, 4., Sonntag, 6., Freitag, 11., und Sonnabend, 12. Februar, jeweils um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Markhausen.

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