MARKHAUSEN - Noch vor drei Jahren sah es gar nicht gut aus für den Markhauser Adventsmarkt, der traditionell am 2. Adventssonntag stattfindet. Er wäre nicht fortgeführt worden, wenn nicht ein paar Aktive um Dr. Matthias Rolfs sich seines Wohles angenommen hätten. „Die Idee war, dass alle Vereine mitmachen und diesen Brauch weiterleben lassen“, so Rolfs. Und alle Vereine im Dorf machten mit. Träger ist zwar der Heimatverein, aber die Vorbereitungen machen alle gemeinsam. Rund um die Begegnungsstätte bauen Vereine und andere Aussteller mit ausgesuchten Buden einen kleinen feinen Markt auf, in dessen Mittelpunkt ein Lichterzelt stehen wird.

Weihnachtskrippen, Weihnachtsdekoration, Honig, Futterglocken für Singvögel, Gebäck und Geschenke aller Art werden angeboten. Neben Kaffee und selbst gebackenem Kuchen in der Begegnungsstätte werden unter anderem auch Reibekuchen und Stockbrote angeboten. Während die Erwachsenen beim Wurstknobeln ihr Glück versuchen können, dürfen sich die jungen Besucher auf einen Nachmittag mit vielen Spielen freuen.

Was wäre ein Adventsmarkt ohne Nikolaus? Natürlich kommt der Heilige Mann, nachdem er in der Kirche die Gedichte der Kinder angehört hat, zu Besuch und bringt den Mädchen und Jungen eine Kleinigkeit mit. Der Markt findet am Sonntag, 5. Dezember, von 14 Uhr an bis in die Abendstunden statt.