Als Liebhaber von filigraner Wandgestaltung outete sich Festausschussmitglied Adolf Maß, als das Kinderprinzenpaar von 2005/06, Sarah Ehmke und Maximilian Lux, mit dem eigenen Bild die Ahnengalerie des Kinderfaschings komplettieren wollte. Die Herausforderung: Das Bild war diesmal ein Querformat. Maß hielt inne, erbat Bedenkzeit, legte den Zollstock an, addierte, subtrahierte, zeichnete mit dem Bleistift vor – und hatte noch am Abend den optimalen Punkt für den Nagel gefunden. Wartende Gäste grübelten bereits : Solch handwerkliches Geschick verlange nach höheren Aufgaben. Bühnenaufbauer würden immer gesucht.
F
Sichtprobleme bescherte beim Faschingsauftakt am 11.11. in Wittes Saal die Nutzung der Hauptbühne. Wer einen Platz vorn links oder vorn rechts vor der Bühne ergattert hatte, der sah vom Programm wenig – außer den zeitweise von der Bühne wabernden Kunstnebel. Aber Faschingsfreunde sind bekanntlich findig: Vielleicht könne ein günstig angebrachter Verkehrsspiegel ja helfen, flachste GGV-Pressesprecherin Birgit Oetken. Man werde sich Gedanken machen.
F
Apropos Birgit Oetken: Die GGV-Pressesprecherin versorgt zwar die schreibende Zunft mit Informationen, hält sich aber selbst eher im Hintergrund. Kurz bevor Kameras klicken, ist die Bankerin mitunter einfach weg (das Bild links zeigt ihre Flucht hinter eine Hausecke) – und nach dem Klicken wieder da.
F
Wieder da als Moderator war beim Faschingsauftakt Dirk Wieting. Der Habbrügger ist als Chef des Büttenabend-Teams und Mitglied der Niederdeutschen Bühne in Delmenhorst ein alter Hase auf und hinter der Bühne, aber Routine schützt vor Lampenfieber nicht. „Dirk, wie fühlst Du Dich“, war in der letzten halben Stunde vor der Eröffnung die meistgestellte Frage in Wittes Clubraum, wo die Mitwirkenden sich vorbereiteten. Wieting schwieg stets vielsagend. Umso mehr zu sagen hatte er dann, als es losging. Und da war von Lampenfieber auch keine Spur mehr.
F
Wieder da ist auch die Familie Schwarting – und zwar im Ganderkeseer Gemeinderat. Mit Insa Schwarting-Bakenhus sei jetzt bereits die dritte Generation in dem kommunalen „Parlament“ vertreten, hieß es bei der konstituierenden Ratssitzung. Doch diese Aussage wurde sogleich aus den Zuschauerreihen korrigiert: Es sei die vierte Generation, wusste Vater Bernhard Schwarting, selbst bislang Ratsherr und auch Ratsvorsitzender.
