Von Ulrich Schlüter
nwz:
Frau Röder, was war Ihre Aufgabe im Museum?Margrit Röder:
Ich habe den Nachlass des Malers Rudolf Matthis inventarisiert und die Dauerausstellung vorbereitet. Es hat mir sehr viel Freude gemacht, nach dem Studium endlich praxisorientiert arbeiten zu können.nwz:
Wie hat es Sie nach Nordenham verschlagen?röder:
Ich hatte mich bei Musealog beworben und wurde dem Museum zugeteilt. Das hat sich für mich als Glücksfall erwiesen.nwz:Warum?
Röder:
Ich bin Kunsthistorikerin und habe in Berlin studiert. Das war mir bei meinen Recherchen sehr nützlich, hat Matthis doch mehrere Jahre in Berlin gelebt. Bei der Suche nach weiteren Informationen und Exponaten bin ich in der Hauptstadt fündig geworden.nwz:
Wann sind die Kunstschätze zu sehen?röder:
Ein Raum mit Bildern des Malers ist schon eingerichtet. Die rund 150 Exponate, darunter einige Ölbilder, viele Aquarelle und Zeichnungen, befinden sich nun im neuen Matthis-Archiv des Museums. Die Sonderausstellung wird am 9. Juni eröffnet.nwz:
Ist die Arbeit für Sie abgeschlossen?Röder:
Die gesamte Konzeption der Ausstellung lag in meinen Händen. Ich habe nun damit begonnen, ein Werkverzeichnis des Malers anzulegen. Das aber ist schwierig. Es gibt keine Angaben darüber, wie viel Bilder Matthis gemalt hat. Obwohl meine Weiterbildung abgeschlossen ist, werde ich mich weiterhin mit Rudolf Matthis befassen.Die Kunsthistorikerin Margrit Röder hat den Nachlass des Malers Rudolf Matthis inventarisiert. Sie nutzte auch Quellen in Berlin.
