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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Transplantation: Mehr Organspender in Niedersachsen

21.01.2015

Hannover /Frankfurt /Main Nach einem deutlichen Einbruch scheint sich die Zahl der Organspender in Deutschland wieder zu stabilisieren. 2014 wurden bundesweit 864 Menschen nach ihrem Tod zu Organspendern, 2013 hatte es 876 Organspender gegeben, berichtete die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) am Dienstag in Frankfurt. Im Nordwesten stieg die Zahl der Organspender im vergangenen Jahr sogar: In Niedersachsen spendeten 72 Menschen und damit neun mehr als 2013 ein Organ oder mehrere Organe. In Bremen stieg die Zahl der Spender von elf im Jahr 2013 auf 16 im Jahr 2014.

Nach Manipulationen an den Wartelisten waren die Spenderzahlen in den Vorjahren um 12,8 beziehungsweise 16,3 Prozent eingebrochen. 2012 war ans Licht gekommen, dass zwei Mediziner der Göttinger Universitätsklinik Akten gefälscht und eigene Patienten beim Empfang von Spenderlebern bevorzugt haben sollen. Später wurden Manipulationen bei der Organvergabe in weiteren Krankenhäusern bekannt. Als Folge des Skandals wurde das Transplantationsgesetz umfangreich reformiert.

Nun hätten sich die Zahlen wohl „auf niedrigem Niveau stabilisiert“, sagte der medizinische Vorstand der DSO, Axel Rahmel. Im vergangenen Jahr kamen laut DSO in Deutschland 10,7 Spender auf eine Million Einwohner. Im europäischen Vergleich rangiert die Bundesrepublik damit im unteren Drittel. An der Spitze steht laut EU-Kommission Spanien mit 35 Spendern pro eine Millionen Einwohner.

Nach Angaben von Eurotransplant warten in Deutschland derzeit 10 585 Patienten auf ein Spenderorgan. 2014 wurden in Deutschland 2989 Organe gespendet, 46 weniger als im Vorjahr. 3169 Organe wurden transplantiert. Im Vorjahr gab es 3248 Transplantationen.

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