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Mehrgenerationenhaus Kaffee-Gäste können bald kommen

Dagmar De Levie
ZETEL - Eine „unglaublich lebhafte und konstruktive Zusammenarbeit mit der Verwaltung“ bescheinigt Zetels Erster Gemeinderat Bernd Hoinke den beiden Arbeitskreisen „Café“ und „Kino“, die Konzepte für das künftige Mehrgenerationenhaus – dem einzigen übrigens in Friesland – erarbeiten. An der Auftaktveranstaltung hatten 54 Personen teilgenommen, darunter zehn Ratsmitglieder und vier Angehörige der Verwaltung und „nicht 25, wie die Grünen behaupten“ sagte Hoinke am Dienstag gegenüber der

NWZ

 .

Die Mitglieder des Arbeitskreises Kino kommen am Donnerstag, 29. März, zusammen, um sich mit weiteren Inhalten zu beschäftigen. Das Kino soll von einem Verein betrieben werden. Ein Programmkino sei nicht vorgesehen, sondern ein Themenkino mit einem breiten Angebot. „Wir denken beispielsweise an das Ferienprogramm, an Frauenkino, wir denken an Filme wie ’Die Feuerzangenbowle“, dann könnte man danach im Café Feuerzangenbowle an die Besucher ausschenken,“ überlegt Hoinke.

Die Arbeitsgruppe Café hat bislang zweimal getagt. Das Café in der ehemaligen Gaststätte Janßen soll von der Gemeinde mit Unterstützung von Ehrenamtlichen und Honorarkräften betrieben werden. „Wir haben eine Halbtagsstelle ausgeschrieben, die unter anderem den Betrieb koordinieren soll“, berichtet der Erste Gemeinderat, der auch die künftige Marschroute benennt: „Wir werden einen Bürgermeister-Stammtisch einrichten, der Leiter der Zeteler Polizeistation Gerd Koslowski wird einmal im Monat anwesend sein, um mit Bürgern zu sprechen. Denkbar ist auch, das Rentenberater Tschöpe in einem abgetrennten Raum informiert. Die Leute, die dann warten müssen, können in der Zeit gemütlich Kaffee trinken. Ansprechpartner, die in verschiedenen Lebenslagen informieren und beraten könnten, werden ebenfalls da sein“, kündigt Hoinke an.

Ende April soll das Mehrgenerationenhaus in Betrieb gehen, für den 12. Mai ist die erste größere Veranstaltung geplant – ein Band-Wettbewerb, für den sich zwei Gruppen angekündigt haben. „Wir überlegen, ob wir dann nicht auch das DFB-Pokalendspiel Bayern München gegen Borussia Dortmund im Kino zeigen“, berichtet Hoinke.

Erforderliche Abbrucharbeiten in dem Haus sind inzwischen weitestgehend abgeschlossen. So wurde das alte Kühlhaus in der „Libelle“ entfernt.

Jetzt soll das Projekt mit Renovierungsarbeiten fortgesetzt werden. So ist unter anderem auch der Bau eines behindertengerechten WC’s vorgesehen. Der Verwaltungsausschuss der Gemeinde wird außerdem über das Konzept im Haus beraten.

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