Ahlhorn - Schon am frühen Sonntagmorgen hatten die Flohmarktbeschicker reichlich Zulauf beim Straßenfest in Ahlhorn. Wer früh kommt, hat auch die beste Chance, das eine oder andere Schnäppchen zu machen. Das wussten auch die Ahlhorner.

Allerdings hatten sie die Wahl der Qual. Die Gemeindestraße 213 hatte sich zur Flanier- und Treffmeile entpuppt. Auf der gesperrten Ortsdurchfahrt Wildeshauser Straße vom Kreisverkehr bis zur Einmündung Liegnitzer Straße wie auch der Zeppelinstraße und in Teilen des Postkampswegs waren zahlreiche Flohmarktstände untergebracht. Teilweise reichte das Angebot von Trödel bis Spielzeug, aber auch von neuen Waren, angefangen bei Kleidung bis hin zu nützlichen Dingen für den Haushalt.

Aber nicht nur der Flohmarkt war ein Anziehungsmagnet, sondern auch die geöffneten Geschäfte und das bunte Programm der örtlichen Vereine und Verbände, die mit verschiedenen Darbietungen den Tag auflockerten. Besonders am Nachmittag war der Besucherandrang groß.

Infos rund um das Segelfliegen gab es beim Luftfahrtverein Wildeshausen-Ahlhorn. Die Segelflieger hatten auch wieder eines der Vereinsflugzeuge, eine DG 500, mitgebracht. Ein Stück weiter boten die Nordmänner Reservisten Geschicklichkeitsaktionen, einen Parcours mit einem Fernlenk-Kettenfahrzeug, Infos und zahlreiche Ausstellungsfahrzeuge an.

Daneben wartete ein reichhaltiges Angebot an Kuchen und Kaffee über Bratwurst und Steak bis hinzu Pommes. Dazu hatten viele der ansässigen Imbissbetriebe geöffnet.

Neben Gewinnspielen waren es auch die Tanzaufführungen des TV Ahlhorn, die immer wieder auf der langen Meile aufgeführt wurden. Der Ahlhorner Budoclub und die Fußballer des ASV gaben ebenso einen Einblick in die Vereinsarbeit wie der Bürgerverein und der Verein für Lebensqualität. Musikalische Abwechslung boten der Spielmannszug der Johanniter und die Bläsergruppe „Wildes Blech“.

Eine acht Meter hohe Kletterwand fehlte ebenso wenig wie eine Autoschau. Wer wollte, konnte den Fahrsimulator der Fahrschule Spille ausprobieren.

Kurzum: Für Jung und Alt war etwas dabei, und auch der angesagte Dauerregen hielt sich in Grenzen.