Hude - 2014 ist das Jahr der „Hude Live“-Jubiläen. Während im letzten Monat „Goodwill Intent“ das Konzert zum fünfjährigen Jubiläum der Musikreihe beisteuerten, sorgte der Bremer Jensinger am vergangenen Dienstag vor vollem Hause für eine passende Feier des 50. „Hude Live“-Konzerts.
Zunächst waren aber andere dran. Gesangsschüler vom Musikstudenten Linc van Johnson gestalteten das Vorprogramm von „Hude Live“. Die Schülerinnen Jasmin Strangmann, Christine Muth, Mandy Mischke, Carolin Bastenhorst und Neele Strudthoff sangen Songs wie „Catch me“ aus dem Film „Bandits“, Christina Perris „Jar of Hearts“ oder „Listen to your Heart“ von Roxette. Zum Finale sangen alle fünf Schülerinnen gemeinsam Leonard Cohens Klassiker „Hallelujah“, begleitet von ihrem Gesangslehrer an der E-Gitarre.
Dann stieg Jensinger auf die Bühne. „Denn nur in Freiheit kann die Freiheit Freiheit sein“, sang der Sänger in der Klostermühle. Der junge Singer-Songwriter hatte das Lied „Freiheit“ von Georg Danzer zu neuem Leben erweckt und bewog damit sein Publikum zu nostalgischem Mitgesang.
Doch vor allem die eigenen Songs standen dem Bremer gut zu Gesicht. Lieder wie „Ich schieß’ auf die Sonne“ oder „Schwarzer Fleck“ begeisterten das Publikum in der vollen Klostermühle. Der sympathische Jensinger schaffte es, mit melancholischen Melodien und mitreißenden Up-tempo-Nummern, die Besucher gut zu unterhalten. Mit dabei war Kai Stührenberg, seines Zeichens langjähriges Mitglied der „Flying Soul Toasters“, einer Funk- und Soulband aus Bremen. Gemeinsam zeigten Jensinger und Stührenberg, dass deutschsprachiger Pop-Rock immer wieder von Neuem begeistern kann.
