Hude - Sieben regionale Metalcore-Bands spielen am Sonnabend, 26. April, beim Springsane-Festival im Huder Kulturhof. Ulf Hedenkamp und Florian Köchy organisieren das Spektakel für alle Metal-Fans zum zweiten Mal. Ab 17 Uhr gibt es im Kulturhof mächtig etwas auf die Ohren.
Massenweise strömten Besucher aus der ganzen Umgebung beim ersten Springsane-Festival in den Klosterort, um an dem außergewöhnlichen Event teilzuhaben. Das zeigte nicht nur, dass Metal durchaus massenkompatibel ist, sondern auch, dass dringend eine Wiederholung benötigt wurde. Waren es im vergangenen Jahr fünf Bands, so sind es dieses Mal gleich sieben Formationen, die den Fans der melodisch-lauten Musik eine Möglichkeit geben, ihre Helden live zu erleben.
Mit Headliner „Kalypso“ setzten die Huder dabei auf einen absoluten Publikumsliebling, aber auch der Rest der musikalischen Gäste kann sich sehen lassen: Bands wie „Agosphere“, „Shut it down“, „Ein Fisch ohne Fahrrad“ und Hedenkamps eigene Band „Rising Insane“ gehören zum Line-Up. Auch der Geheimtipp „E-Protool“und die Newcomer „Blazzy Taze“ werden auf der Huder Bühne stehen.
Der Kartenvorverkauf ist im vollen Gange. Bei Spirits Bodyart in Oldenburg (Stauline 16) und im Kulturhof in Hude sind Eintrittskarten für den Preis von fünf Euro erhältlich. An der Abendkasse kosten die Tickets acht Euro.
Online sind die Karten unter www.springsane.de oder unter www.facebook.com/springsane erhältlich. Über die E-Mailadresse tickets@springsane.de können Tickets direkt bestellt werden.
Die NWZ stellt heute zwei der Bands näher vor.
Musik kommt gut an
„Kalypso“ sind schon alte Hasen im Metier. Bereits seit sechs Jahren machen die fünf Jungs gemeinsam Musik, am liebsten laut. Denn mit ihrer deutschsprachigen Mischung aus Metal und Hardcore machen Kolja Lampe (Gesang), Steffen Baldauf (Bass), Jannij Olthuis (Schlagzeug), Björn Schlotte (Gitarre) und Orlando Meß (Gitarre) aus Lingen nicht nur in ihrer Heimat auf sich aufmerksam. In der Region hat sich die Band einen Namen gemacht, spätestens mit ihrem Debüt-Album „Nyktophobie“ sind sie aus der Metal-Szene nicht mehr wegzudenken.
Der poetisch anmutende Song „Bäume wachsen nur auf starken Herzen“ aus der EP „Neue Chancen“ erreichte allein bei Youtube innerhalb weniger Monate über 40 000 Klicks. Die Musik von „Kalypso“ kommt gut an und ließ sie schon mit Szenegrößen wie „Adept“, „Bring me to the Horizon“ oder „We bitter the bread with butter“ auf der Bühne stehen.
Im August vergangenen Jahres erschien ihr aktuellstes Werk „Gläserne Augen“, das die Jungs auch auf dem Springsane-Festival vorstellen werden.
Im Metalcore zuhause
„Blazzy Taze“ kommen dagegen frisch aus dem Proberaum. Flemming (Gitarre und Gesang), Jaypee (Gitarre), Yannis (Bass) und Gunnar (Schlagzeug) spielen erst seit wenigen Monaten zusammen, können sich aber ebenso gut auf der großen Bühne sehen und hören lassen, wie ihre erfahreneren Kollegen. Die vier Jungs sind im Metalcore zuhause und setzen auf gescreamte Strophen und melodische Refrains.
