Ocholt - Er ist erst sieben Jahre alt, hatte aber in dieser Zeit bereits 14 sehr erfolgreiche Veranstaltungen: „Wir sind über die Grenzen von Ocholt und Westerstede hinaus weit bekannt, sogar in Oldenburg hat der Kinderkleiderflohmarkt des Mini-Mami-Clubs Ocholt einen Namen“, weiß Gründungsmitglied Kerstin Baumann.

Während der zweistündigen Öffnungszeit des Flohmarktes, der bislang stets im März und September einen festen Platz hatte, sei die Turnhalle der Grundschule stets rappelvoll – so auch am vergangenen Sonntag. An den 63 Standplätzen wurden Spielsachen, Kleidung, Schuhe, Kinderräder und mehr verkauft – eben alles rund ums Kind. Die ersten Interessierten warteten bereits über eine halbe Stunde vor Beginn vor der Tür, schließlich reichte die Schlange der Wartenden bei Markteröffnung bis weit auf das Schulgelände hinaus.

Doch es könnte der letzte Flohmarkt des Mini-Mami-Clubs Ocholt gewesen sein: „Wir brauchen dringend neue Helferinnen und Helfer, damit der Flohmarkt im Herbst eine Chance hat“, erzählt Elke Schmidt. Gemeinsam mit Tanja Böning, Sina Martens und Elke Schulte hat das neue Quartett einen Aufruf zur Fortführung gestartet.

„Alle haben gejubelt und wollen helfen. Das ist die erste Euphorie, da muss man abwarten“, so Elke Schmidt. Mindestens müsste das Helfer-Team zwölf Personen – sowohl Frauen als auch Männer – umfassen, die bei der Organisation, beim Auf- und Abbau und bei der Durchführung helfen. Elke Schmidt rührt kräftig die Werbetrommel und bittet Mütter und Väter, die ernsthaftes Interesse haben mitzuwirken, sich bei ihr zu melden: t   04409/8542.

Der Mini-Mami-Club hat aus den Erlösen der Caféteria bereits zahlreiche Projekte gefördert: „Wir haben alleinerziehende Mütter in Notlagen finanziell unterstützt, Teppiche zum Auslegen der Turnhalle angeschafft, eine große Schaukel auf dem Dorfplatz gesponsort und die Eis-Aktion auf dem letzten Erntefest bezahlt – das waren insgesamt mehrere tausend Euro“, macht Stefanie Schröder, bislang federführend im Organisationsteam, deutlich.