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Mit Bauch und Beinen

Orientalische Musik erklang jetzt im Gesundheitshaus an der Petersilienstraße in Jever. Die dortige Hebammenpraxis hatte die Tanztherapeutin und Krankengymnastin Gabriele Janz zu einem Bauchtanz-Schnupperkursus für Frauen eingeladen. Der „Bauchtanz hat viel mit Weiblichkeit zu tun – und passt deshalb gut in eine Hebammenpraxis“, sagte Hebamme Birgit Hinrichs, die den Workshop zusammen mit ihrer Kollegin Barbara Härtel organisiert hatte. Mit 14 Teilnehmerinnen war der Kursus komplett ausgebucht, jetzt sollen weitere Angebote folgen. „Bauchtanz ist für Psyche und Körper gesundheitsfördernd“, betonte Gabriele Janz. Er eigne sich auch gut zur Geburtsvorbereitung.

Die Landjugend bringt nicht nur die Kühe zum Tanzen, sondern bringt sich auch selber in Schwung. Unter dieses Motto hatte die Landjugend Jever jetzt ihre Open-Air-Party gestellt. Dazu hatte sie nach Steindamm bei Sengwarden zur Familie Weerda eingeladen. Dort konnten die Gäste auf drei Ebenen feten und feiern. Und das taten sie bis in den frühen Morgen.

Großzügig gespendet für die wertvolle Bibliothek des Mariengymnasiums in Jever hat die Wilhelmshavener Gerd-Möller-Stiftung: Noch vor Gründung des Fördervereins der Bibliothek hatte die Stiftung 1998 großzügige 50 000 DM für den Bibliotheks-Umbau gespendet. Für die Restaurierung der alten Bücher hatte Stiftungsvorsitzender Konsul Friedrich Meyer (rundes Bild, rechts) dann nochmals insgesamt 10 100 Euro zur Verfügung gestellt. Meyer besuchte jetzt die Bibliothek, um sich vom Wert der alten Bestände zu überzeugen. Hartmut Kroll (rundes Bild, von links) und Enno Schönbohm vom Förderverein der Bibliothek sowie Dr. Martin Lichte

, stellvertretender Leiter des Mariengymnasiums, führten ihn durch die Räume. Bis die Bibliothek endgültig fertiggestellt ist, werden in den kommenden fünf Jahren nochmals 250 000 Euro benötigt, sagte Schönbohm.

Es war ein buchstäblich „heißer Ritt“, als Bürger, Gemeinde- und Landkreisvertreter sowie Kommunalpolitiker am Freitag den neuen Radweg entlang der Kreisstraße 96 bei sengender Hitze mit einer Fahrradtour einweihten (die NWZ berichtete). Wie gut, dass der Bürgerverein Dykhausen am Ems-Jade-Kanal ein schattiges Plätzchen vorbereitet hatte, wo die Radler mit Grillwurst und kühlen Getränken empfangen wurden. Insgesamt 1,5 Millionen Euro wurden in den Radweg investiert, dessen Bau sich über mehrere Jahre hinzog. Das symbolische rote Band durchschnitt beim Schloss Gödens Elena Kloß vom Landkreis, assistiert von Sandes Bürgermeister Josef Wesselmann, dem 1. stellvertretenden Landrat Reinhard Onnen-Lübben und dem zweiten

Bürgervereinsvorsitzenden Eberhard Hoffbauer. Mit von der Partie war auch Karl-Georg Graf von Wedel, der zusammen mit seinen Pächtern ganz unbürokratisch Land für den Radwegebau abgegeben hatte.

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