Brake - „Culture Call“ nennt sich ein neues Konzept, das Brake jetzt als erste Stadt in der Wesermarsch eingeführt hat. Dabei kann man sich nach dem Wählen einer Nummer unterhaltsame Informationen über Braker Sehenswürdigkeiten anhören, sie sich in der gleichnamigen App fürs Handy durchlesen oder sie sich auch auf Plattdeutsch vorlesen lassen.
Tina Tönjes und Karen Hammer vom Brake-Verein sowie Klaus Decker von der Braker Stadtverwaltung stellten das Projekt am Mittwoch an der Braker Kaje vor. „Man kann in Brake direkt an der Station anrufen, oder von Zuhause, wenn man mit Opa gerade diskutiert, wann Georg von der Vring geboren wurde“, gab Tina Tönjes ein Beispiel.
Mit dem neuen Konzept habe Brake ein Alleinstellungsmerkmal in der Wesermarsch. Zusammen mit dem Projekt „Kulturlandschaft Unterweser“ und den über QR-Codes verfügbaren Informationen im Internet, könnten sich Touristen nun über viele verschiedene Wege über Brakes Sehenswürdigkeiten informieren.
„Willkommen am besten Stück der Weser – in Brake“, erklingt es nach dem Wählen einer Nummer aus dem Hörer. Danach tippt der Interessierte die Nummer der Sehenswürdigkeit ein. Die soll im kommenden Jahr an den entsprechenden Stellen auf einem Schild stehen, ist bis dahin aber schon auf Flyern aufgelistet. Die Aufnahme wird abgespielt, gelesen wurde sie vom gebürtigen Ovelgönner Gerd Spiekermann.
„Die Dame, die eigentlich in jeder anderen Darstellung eisenbewehrt und bis oben hin zugeknöpft erscheint, zeigt uns ihre blanke Kehrseite“, heißt es etwa über die ruhende Statue der Germania auf der Plassmann-Villa. Über die besondere Erscheinung des Gebäudes wird gesagt: „Nein, der gute Herr Plassmann war offenbar nicht von der bescheidensten Sorte.“
Die Flyer liegen in der Touristinfo an der Kaje aus. Die 18 Programme sind unter
