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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Mit Ehrgeiz an eine undankbare Aufgabe

22.07.2011

SALZBURG Eigentlich ist es eine undankbare Aufgabe: Ein Jahr lang nur leitet der Musiker Markus Hinterhäuser die Salzburger Festspiele. Da könnte einer schon versucht sein, mit großen Gesten auf sich aufmerksam zu machen. Hinterhäuser fährt einen anderen Kurs. Zwischen seinem Vorgänger Jürgen Flimm und seinem Nachfolger Alexander Pereira fächert er ein Programm auf, das Ambition verrät, aber auf vordergründige Effekte verzichtet.

Die Richard-Strauß-Oper „Frau ohne Schatten“ mit Dirigent Christian Thielemann, die exzentrische Janacek-Rarität „Die Sache Makropulos“ mit Regisseur Christoph Mar­thaler, Mozarts Da-Ponte-Zyklus mit drei verschiedenen Orchestern: Hinterhäuser setzt behutsam Akzente und ordnet große Namen einem leisen Konzept unter. „Das Ohr aufwecken, die Augen, das menschliche Denken“ – mit diesem Satz des Musikers Luigi Nono hat er seinen Salzburger Sommer überschrieben.

Für das Schauspiel steht dem Musiker der Dramaturg Thomas Oberender zur Seite. Und auch er bringt große Namen mit spannenden Projekten: Hartgesottenen Theaterfreaks serviert Oberender auf der Halleiner Perner-Insel einen neunstündigen Faust-Marathon des Regisseurs Nicolas Stemann. Aktuelles steht mit zwei Uraufführungen auf dem Programm: Roland Schimmelpfennig inszeniert seinen neuen Text „Die vier Himmelsrichtungen“ im Landestheater, und Dimiter Gotscheff kümmert sich um Peter Handkes neues Stück „Immer noch Sturm“.

Nur an das Allerheiligste des Festivals, Hugo von Hofmannsthals Mysterienspiel „Jedermann“, legen weder Intendant noch Schauspieldirektor Hand an. Der Festspiel-Dauerbrenner kommt zum zehnten Mal in der überarbeiteten Fassung von Christian Stückl – mit Nicholas Ofczarek als Jedermann und Birgit Minichmayr als Buhlschaft.

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