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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Auszeichnung: Mit einem Kurzfilm zum Ruhm

24.09.2016

Los Angeles /Buxehude Der Potsdamer Jungregisseur Felix Ahrens (30) hat den silbernen Studenten-Oscar gewonnen. Der Preis wurde am Donnerstagabend (Ortszeit) in Los Angeles verliehen – für seinen Abschlussfilm „Am Ende der Wald“. Dass der gebürtige Niedersachse zu den Gewinnern zählt, war schon seit einigen Wochen bekannt.

Ahrens, der aus Buxtehude stammt, hatte sich zunächst erfolglos einige Jahre bei Filmhochschulen beworben. 2012 war er dann an der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“ erfolgreich – von der nun insgesamt drei Studenten-Oscar-Gewinner kommen.

„Am Ende der Wald“ war Ahrens’ 30 Minuten langer Abschlussfilm des Bachelor-Studiums. Er schrieb das Drehbuch mit seinem Kollegen Lucas Flasch. Der Kurzfilm handelt von der jungen Polizistin Elke, die einen Tschechen erschießt und sich von Schuldgefühlen geplagt in eine Falle locken lässt.

„Dass Felix Ahrens wieder einen Studenten-Oscar nach Babelsberg holt und sogar einen silbernen, ist wunderbar“, sagte Susanne Stürmer, Präsidentin der Filmuniversität Babelsberg.

Bislang gingen Studenten-Oscars an Andreas Kleinert (1989, „Leb wohl, Joseph“) und Marc-Andreas Borchert (1999, „Kleingeld“). Nominierungen gab es 1988 für Dror Zahavi und 2009 für Tomer Eshed.

Ahrens, Hobby-Boxer und Freizeit-Angler, studiert derzeit im zweiten Semester Master.

Nach seinen bislang fünf Kurzfilmen sollen „nur noch Langfilme“ folgen, hatte der Jungregisseur gesagt. Ihn reizten auch schwarze Komödien „oder mal ein Liebesfilm, warum nicht?“. „Ich will szenisch fette Filme machen“, sagte er.

Den goldenen Studenten-Oscar bekam in Los Angeles der Münchner Filmstudent Alex Schaad mit seinem Social-Media-Thriller „Invention of Trust“. Die Akademie ehrt seit 1972 ausländische Regisseure und junge Talente von Filmhochschulen in den USA.

Bei der Filmakademie wurde in diesem Jahr eine Rekordzahl von 1749 Filmen eingereicht, die meisten aus den USA, aber auch 95 ausländische Hochschulen beteiligten sich. Gleich fünf deutsche Filmproduktionen hatten es Anfang August in die engere Wahl geschafft.

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