Oldenburg - Betreuung und Pflege von Menschen in Krankheit und Alter – diesem Ziel ist das Oldenburgische Diakonissenhaus Elisabethstift seit 125 Jahren verpflichtet. Am 1. April 1889 wurde die Einrichtung von Pastor Dr. Hans Hubertus Partisch, Pfarrer der Lambertikirche, gegründet.
Das Mutterhaus war 1895 zunächst im Philosophenweg 1, dem heutigen Oberkirchenrat, untergebracht. Ab 1981 wurde das Mutterhaus am Philosophenweg 25 eingeweiht und 2005 als Pflegeeinrichtung saniert. Großherzogin Elisabeth (1826 bis 1896) hatte ein besonderes Augenmerk auf die Einrichtung und wurde Namensgeberin. Das Jubiläum wird am Freitag, 25. April, mit einem Festgottesdienst und einem festlichen Abend gefeiert. Die Predigt im Gottesdienst (Beginn 14 Uhr) hält Pfarrer Ulrich Paulsen, Klinikseelsorger und Vorstand im Diakonissen-Mutterhaus Stendal. Bischof Jan Janssen spricht ein geistliches Wort. Die Liturgie feiert Pfarrer Klaus Backhaus. Im Anschluss an den Gottesdienst ist ein Empfang in der Lambertikirche vorgesehen.
Das Oldenburgische Diakonissenhaus, das zum Kaiserswerther Verband deutscher Diakonissenhäuser e.V. zählt, sieht seinen Schwerpunkt in der Betreuung und Pflege älterer Menschen – und zwar aus einer christlich geprägten Haltung.
Der Auftrag der Diakonissen – der Name hat lateinisch-griechischen Ursprung und bedeutet Kirchendienerin – besteht im Einsatz für die Diakonie. Diakonissen leben in Schwesterngemeinschaften und verpflichten sich zu einem einfachen Lebensstil, Ehelosigkeit und Gehorsam.
