Oldenburg - Gleich drei Premieren stehen im Theater k auf dem Frühjahrsprogramm der Bühne in der Kulturetage, „und so etwas haben wir in der Fülle noch nicht gehabt“, freut sich Uwe Bergeest. Er muss es wissen, schließlich ist der Schauspieler zusammen mit Franziska Vondrlik dienstältestes Ensemblemitglied an der Bahnhofstraße.
Auffällig ist, dass es sich bei den Premieren ausschließlich um Solostücke handelt. Den Anfang macht Bergeest, der sich eines Kultursommer-Erfolgs von 2002 erinnert. Damals spielt er im ausgeräumten Hallenbad Berliner Platz (heute ECE-Schlosshöfe) den „Novecento“.
Die wunderbare Geschichte eines Pianisten auf dem Ozeandampfer Virginian, der das Schiff nie verlassen will, ist gegenüber der Version von 2002 aktualisiert worden. „Einige Sachen werden in der Inszenierung verändert“, verrät Bergeest, „und auch weil der Schauplatz im Theater nun ein anderer ist, handelt es sich schon um eine Premiere.“ Erstmals gezeigt wird „Novecento“ am 13. Februar (weitere Vorstellungen am 14., 15., 21. und 22. Februar).
Uraufführung Nummer zwei findet am 6. März statt. Dann gehört Franziska Vondrlik die Bühne des Theater K mit „Nachtvogel – zu müde, um schlafen zu gehen. Ein Abend mit Hildegard-Knef-Chansons“. Begleitet von Lasse Dinter am Klavier interpretiert die Schauspielerin und Sängerin nachdenkliche und humorvolle Lieder der Knef. Weitere Vorstellungen: 7., 8., 14. und 15. März.
Kurz vor Ende der Frühjahrssaison hat dann Ulf Goerges seinen Soloauftritt. Der Schauspieler feiert mit „Allein in der Sauna“ am 26. April Premiere. In der Rolle des Karl-Heinz philosophiert Goerges schwitzenderweise über die Frage, ob Mann und Frau eigentlich zusammenpassen oder nicht, und beantwortet sie auf eher skurrile Art. Weitere Vorstellungen: 2., 3., 9. und 10. Mai.
Neben diesen neuen Inszenierungen setzt das Theater K auf Bekanntes: Die Ehekomödie „Alte Liebe“ (ab 10. Januar), das Vondrlik-Solo „Die Filmerzählerin“ (ab 24. Januar) sowie die Klamotte zur Bildungsmisere „Der Pisagau(l)“ (ab 6. Februar). Dazu kommen Einzelaufführungen (Konservenkonzert „Eins auf die Ohren“ mit Kalle Popp am 21. März, Theater-K-Kriminacht am 22. März) sowie Gastspiele mit Volker Meyer-Dabisch („Superdaddy“), 18. Januar), Spontantheater Bumerang („Comic-Impro“, 8. Februar) und dem piccolo teatro („Volpone – ein Spiel um Geld und Gier“, 4./5. April und 11./12. April).
Abgerundet wird das Programm mit Fernsehen: Am 30. Januar, 27. Februar, 27. März, 24. April und 22. Mai werden die fünf Folgen der ungewöhnlichen Soap-Opera „Exit“ (Oberthema Nachhaltigkeit) vorab im Theater K gezeigt, ehe sie im Lokalsender oeins auftauchen.
