Oldenburg - „Toll geworden, schöne große Bilder.“ und „Schön, dass die Feiertage verschiedene Farben haben.“ So lauten die ersten Reaktionen der Mitglieder des Arbeitskreises Religionen, als sie den druckfrischen „Interreligiösen Kalender 2016“ zum ersten Mal in der Hand halten. Anlässlich des Sukkot (Laubhüttenfest) fand die Kalender-Vorstellung in der Laubhütte neben der Synagoge in der Leo-Trepp-Straße statt. „Mit diesen gemeinsamen Kalendern möchten wir ein Zeichen setzen und zeigen, dass wir uns nicht gegeneinander ausspielen lassen“, sagt Arbeitskreis-Sprecherin Ulrike Hoffmann. Im ersten Kalender wurde der Arbeitskreis unter dem Dach des Präventionsrates Oldenburg (PRO) und die dort vertretenen religiösen Gemeinden inklusive Adressen und Ansprechpartner vorgestellt.
Im nun veröffentlichten zweiten Kalender erläutert jede Religionsgemeinschaft die Hintergründe und Rituale zu jeweils einem herausragenden Feiertag. „Die Frage nach den Feiertagen tritt überall auf“, sagt Sabine van Geuns, die der Kalenderredaktion angehörte. „Das beginnt schon in den Kindergärten; die Kinder wollen wissen, was das für ein Fest ist, das ihre Freundinnen und Freunde gerade begehen.“
Im Redaktionsteam wirkten außerdem Karin Kaschlun, Yakub Castur und Nicole Wilke mit. Der Kalender wurde von Carsten Lienemann grafisch gestaltet, wobei es die Wünsche der Redaktion genauso zu berücksichtigen galt wie die Gestaltungsvorgaben der Stadt Oldenburg. Die Stabsstelle Integration der Stadt hat den Kalender gemeinsam mit dem Präventionsrat herausgegeben.
Der „Interreligiöse Kalender 2016“ ist gegen eine Schutzgebühr von vier Euro an folgenden Stellen zu bekommen: Präventionsrat Oldenburg, Geschäftsstelle Schlossplatz 26, Tel. 235 3611, montags bis freitags, 9 bis 14 Uhr; Jüdische Gemeinde, Leo-Trepp-Straße 15–17, Tel. 13127, montags bis donnerstags, 10 bis 13 Uhr.
