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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Filmfest: Mit Pippi gegen leere Kassen

17.08.2011

OLDENBURG Beim Oldenburger Filmfest gab es in den vergangenen Jahren zwei Sorten von Stars: Die einen kannte man als „Tatort“-Kommissare, die angekündigten Hollywood-Legenden musste man googlen, so speziell waren sie. Bei der 18. Auflage des Festivals (14. bis 18. September) kommt endlich mal jemand, den wirklich jeder kennt. Pippi Langstrumpf alias Inger Nilsson. Die Schwedin ist mittlerweile 52 Jahre alt. Mit ihrem neuen Film „Eiserne Hochzeit“ will sie in Oldenburg zeigen, dass es für sie noch andere Rollen als die rothaarige Pippi gibt.

Deshalb verzichtet Filmfest-Macher Torsten Neumann auch beim offiziellen Programm auf Messer-Jocke oder Blut-Swente. Die dürfen Pippi-Fans quasi in einem Mini-Festival vorab sehen. Auf der Dachterrasse der neuen Kulturlounge kann man am 24. und 30 August eine Reise ins Takatukaland und in die eigene Kindheit unternehmen. Mit der Kulturlounge steht für das Vorprogramm schon ein neuer Ort fest.

Zwei weitere verkündete Neumann am Dienstag. „Wir werden erstmals in der Lambertikirche eine Gala veranstalten.“ Gezeigt wird dort am Freitag, 16. September, „The Way“ (Der Weg). Unter der Regie von Emilio Estevez spielt dessen Vater Martin Sheen einen älteren Mann, der beim Pilgern auf dem Jakobsweg die Beziehung zu seinem Sohn neu findet. Die weibliche Hauptrolle spielt Deborah Kara Unger.

Im Gegensatz zu den Sheens wird sie nach Oldenburg kommen, wo sie im vergangenen Jahr Jury-Präsidentin war. Den Vorsitz übernimmt in diesem Jahr Mat­thew Modine, der während einer Drehpause für „Batman 3“ nach Oldenburg kommt.

Deborah Kara Unger spielt auch in dem Trailer zum Filmfest die Hauptrolle. Der dreieinhalbminütige Werbefilm für das Festival wird von diesem Donnerstag an bundesweit in mehr als 40 Kinos gezeigt. Selbstironisch präsentiert Neumann darin die Rückwärtsgewandtheit der Übermorgenstadt. Und der Einzige, der neben Unger voran durch Oldenburgs Innenstadt in die Zukunft schreiten darf, ist OB Gerd Schwandner.

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Der bekennende Filmfest-Fan Schwandner hatte dafür gesorgt, dass die drastischen Kürzungen im Vorjahr wieder aufgehoben wurden. Nun bekommt Neumann 77 000 Euro aus dem Rathaus, der Gesamtetat liegt bei rund 310 000 Euro. „Zu wenig, um in den kommenden Jahren den hohen Standard zu halten“, klagt Neumann.

Wie wichtig das Filmfest für Oldenburg sei, will er diesmal mit der größten Eröffnungsgala aller Zeiten dokumentieren. Weil das Staatstheater noch nicht und der Fliegerhorst nicht mehr zu Verfügung stehen, wird das Festival in der EWE-Arena eröffnet. Umgestaltet zum Kino-Saal passen da mehr als 1100 Besucher hinein. Und vielleicht überzeugt diese Stimmung sogar den Rat . . .

Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede
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