Wildeshausen - Die Woodhouse Jazzband gibt Konzerte im In- und Ausland, ist Gast bei Rundfunk und Fernsehen und hat seit ihrer Gründung 1953 ihren Erfolgsweg mit zahlreichen LP/CD- und DVD-Produktionen markiert. Umso mehr zeigte sich Jörg Skrzippek von den Jazzfreunden Wildeshausen begeistert, die Formation am Freitagabend im Saal der Musikschule bereits zum dritten Mal in der Kreisstadt begrüßen zu können.
„Mit dem vorletzten Konzert in diesem Jahr freue ich mich noch einmal, die Jazzformation aus Nordrhein-Westfalen hier bei uns vorzustellen“, betonte er in seiner Begrüßungsansprache. Zum Konzert in die Huntestadt gekommen waren aber auch zahlreiche Vertreter von Jazz-Clubs, die am Wochenende zu einem Treffen der Interessengemeinschaft norddeutscher Jazz-Clubs in Wildeshausen zusammenkamen.
Außerdem freute sich Skrzippek, den frisch gedruckten neuen Programmflyer für die Konzerte in 2017 präsentieren zu können. 14 Konzerte werden im kommenden Jahr von den Jazzfreunden veranstaltet. „Wir haben ins Volle gegriffen“, freute sich Jörg Skzrippek und regte an, das neue Programm als Planungshilfe für die Konzertbesuche in 2017 mit nach Hause zunehmen.
Und schließlich vergaß er auch nicht, das letzte Konzert 2016 mit dem Frank Muschalle Trio am 16. Dezember im Historischen Rathaussaal in Wildeshausen anzukündigen sowie den Start des Losverkaufs zur Weihnachtstombola. Demgemäß konnten in der Pause bereits die ersten Lose an den Mann oder die Frau gebracht werden.
Doch zurück zum Jazz: Am Freitagabend genossen die Jazzfreunde den Auftritt der Woodhouse Jazzband, die mit ihrer Sängerin Gaby Goldberg auftrat. Zur Formation gehörten ferner Hinderik Leeuwe (Trompete/Flügelhorn), Waldemar Kowalski (Klarinette, Tenor/Alt-Saxofon), Horst Janßen (Moderation und Posaune), Georg „Schorsch“ Derks (Klavier), Michael Schöneich (Bass) und Rold Drese (Schlagzeug).
Mit ihrem Repertoire aus Dixieland, Modern Swing, Mainstream, Blues, Samba, Bossa-Nova, Jazzrock und Popmusik wussten die NRW-Jazzer zu überzeugen. Besonders gefiel auch die launige Moderation von Horst Janßen, der es verstand, Band, Stücke und Stilrichtungen gekonnt vorzustellen.
Für einen abwechslungsreichen Jazzabend sorgte daneben Sängerin Gaby Goldberg am Mikrofon. Mit ihren Interpretationen von Stücken der Altmeister wie Louis Armstrong setzte sie dem Jazzabend das berühmte i-Tüpfelchen auf.
