Wildeshausen - Der Begriff „Kooperation“ zieht sich wie ein roter Faden durch das neue Programm des Kulturkreises Wildeshausen. „Nahezu ein halbes Dutzend Partner gestalten unsere Veranstaltungen in unterschiedlicher Weise mit“, freute sich der 2. Vorsitzende Horst Strömer am Donnerstag bei der Vorstellung der 29. Broschüre.
Ungewohnt früh startet der Kulturkreis in die neue Spielzeit: Zusammen mit dem Atelier Blauschimmel präsentiert das Team bereits am 18. Juli im Rahmen des Freiluft-Spektakels „Huntesommer“ Theaterszenen, Tanzchoreographien und Maskenspiele zum Thema „Wasser“.
Barock und Peru
„Gerne angenommen haben wir auch das Angebot, am 19. September eines der Konzerte der Niedersächsischen Musiktage auszurichten“, verweist 1. Vorsitzender Werner Stommel auf einen weiteren Höhepunkt des Programms. „Dieser Auftritt der französischen Sopranistin Patricia Petibon unter dem Titel ,Auf in neue Welten’ ist so vielfältig, dass man ihn nur schwer in Worte fassen kann“, ergänzt Christiane Hollander von der LzO. Wann könne man schon peruanische Volkslieder, kombiniert mit französischen und englischen Komponisten des Barock, spanischem Musiktheater und Georg Friedrich Händel hören, so die Vertreterin der LzO, die gemeinsam mit der Niedersächsischen Sparkassenstiftung zu diesem Konzerterlebnis einlädt.
Ein tolles Jubiläumskonzert verspricht der Wildeshauser Gospelchor „Joyful Voices“, der am 3. Oktober in die Alexanderkirche einlädt. „Das wird ein schöner Durchgang durch 25 Jahre Chorgeschichte“, sagt die Kassenwartin des Kulturkreises Gudrun Michler.
Leckerbissen
Neben weiteren musikalischen Leckerbissen wie den Auftritten des „Aris-Quartetts“ mit Thorsten Johanns, des „Trios Encanto“ aus der Region sowie der „Grenzgänger“ kommt mit dem Stück „Die Judenbank“ aber auch das Theater nicht zu kurz.
Eine Lesung mit Michael Kleeberg zum Thema „Vaterjahre“ sowie der Kinofilm „Der Nussknacker“ mit dem Bolschoi-Ballett runden das Programm für die großen Kulturliebhaber ab.
Ergänzend dazu wartet auch das Team der Kinderkultur mit einer bunten Mischung auf. „Von musikalischem Theater über Klassiker wie Pinocchio bis zu neuen Ansätzen wie Improvisationstheater ist alles dabei“, betont Elisabeth Brons. Demgemäß machen auch Mama Muh und die Krähe, Tinchen und Troll sowie Elmar, der bunte Elefant, der so gerne grau wäre, einen Abstecher in die Wittekindstadt.
Stolz ist der Kulturkreis übrigens auf seine seit Jahren – trotz erheblicher finanzieller Sorgen – moderaten Eintrittspreise. „Zudem gibt es weiterhin das preisgünstige Abonnement, bei dem man bei Buchung von drei bzw. fünf Veranstaltungen einen Nachlass von 15 bzw. 20 Prozent bekommt“, wirbt Strömer für dieses etwas aus der Mode gekommene Angebot.
Das neue kostenlose Programmheft liegt in der Kreisstadt und Umgebung aus.
