Ganderkesee - Die erste Auflage vor genau zwei Jahren war im Nu vergriffen: Keine vier Tage nach der öffentlichen Vorstellung des Buches „Der Hasbruch und seine Brutvögel“ war das Werk des Ganderkeseer Landschaftsökologen Dr. Klaus Handke und seiner Ehefrau Pia restlos ausverkauft. Dass damals „nur“ 500 Exemplare aufgelegt wurden, bezeichneten Ideengeber Gerold Sprung von der Gesellschaft der Freunde des Hasbruchs und Mitherausgeber Dirk Schulte Strathaus am Donnerstag als „Fehler“.
Am Vormittag stellten sie zusammen mit den Autoren in den Räumen der regioVHS die zweite Auflage des Buches vor. Ebenfalls zugegen war Rüdiger Klose, Inhaber des Ganderkeseer Unternehmens Starofit, der das Projekt auch in der zweiten Runde wieder mitfinanziert hat. Nur das Sponsoring ermögliche, dass das Buch für erschwingliche 14,80 Euro abgegeben werden kann, betonten die Initiatoren.
Diesmal wurden 1000 Exemplare des Buches gedruckt. Auf 128 Seiten bereiten Handkes darin die Ergebnisse ihrer einzigartigen Brutvogelkartierung von 2011 populärwissenschaftlich auf. Mehr als 200 Farbfotos, darunter zahlreiche Biotop-Aufnahmen von Pia Handke, Kartenmaterial und verständliche Texte widmen sich dem 630 Quadratmeter großen Untersuchungsraum Hasbruch und seinen gefiederten Bewohnern.
Auf dem Cover: der „Überraschungskandidat“ der Studie – der Mittelspecht. „Nirgendwo in Norddeutschland erreicht er so eine große Dichte wie im Hasbruch“, weiß Handke seit der Kartierung. „Der Hasbruch und seine Brutvögel“ (ISBN 9783920794808) ist im Buchhandel erhältlich.
