Hude - Für Klaus-Peter Wolf und Bettina Göschl war es am Montagabend wieder ein regelrechtes Heimspiel. Zum zweiten Mal war der sympathische Autor der „Ostfriesenkrimis“ zu Gast im Klosterort und präsentierte im Forum der Peter-Ustinov-Schule den mittlerweile zehnten Band der Krimireihe mit dem Titel „Ostfriesenschwur“.

Der Bestseller kam schon im Vorfeld gut bei den Hudern an, immerhin spielt auch das Skulpturenufer von Wolf E. Schultz in dem neuen Band eine kleine Rolle.

Knapp zwei Stunden las Klaus-Peter Wolf aus dem neuen Abenteuer seiner Protagonistin Ann Kathrin Klaasen. Dabei stößt die Hauptkommissarin auf ein Rätsel der besonderen Art: Erst wird ein abgetrennter Kopf auf Wangerooge gefunden, dann ein Rumpf in Cuxhaven, doch die beiden Teile gehören nicht zusammen. Die Kommissarin muss ermitteln, dieses Mal auf den ostfriesischen Inseln Wangerooge und Langeoog. Dabei kommt sie einem Mörder auf die Spur, der einem blutigen Robin Hood nahe kommt. Die abgetrennten Köpfe gehören nämlich Verbrechern, die nicht überführt werden konnten.

Szenenweise las Klaus-Peter Wolf aus seinem neuesten Werk und forderte dabei hauptsächlich die Lachmuskeln seiner Zuhörer. Denn neben dem Schreiben beherrscht Wolf auch das schauspielerische Lesen in beeindruckender Art und Weise.

Unterstützt wurde er dabei von der Kinderliedermacherin Bettina Göschl, die eigens für die Lesung einige Krimilieder geschrieben hat, die die Zuhörer mindestens genauso zum Schmunzeln brachten, wie der stets gut gelaunte Autor. Damit sorgte das Paar für einen rundum amüsanten Abend, den die beiden mit einer kleinen Autogrammstunde abrundeten. Als kleines Dankeschön überreichte Veranstalterin Gerburg Schaller dem Autor einen neuen Füller. Denn, wie seine Partnerin verriet, schreibt Klaus-Peter Wolf all seine Werke zunächst mit der Hand. Damit dürfte dem nächsten Fall für Ann Kathrin Klaasen nichts mehr im Wege stehen.