MOLBERGEN - MOLBERGEN/LAND - „Ich bin beeindruckt, wie sich die Schüler mit dem Thema Europa auseinander gesetzt und auf so anschauliche Art das nicht immer geliebte und nicht einfache Thema dargestellt haben“, lobte die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Groneberg die Ausstellung „Europa – in Vielfalt geeint“ gestern bei deren Eröffnung in der Molberger Anne-Frank-Schule.
Klassensprecher Wilhelm Langlets begrüßte neben Groneberg auch den stellvertretenden Landrat Antonius Lamping, Lehrer, Eltern und Klassenkameraden. „Die Klasse R 10 a hat versucht, Europa unseren Mitschülern näher zu bringen. Am 22. Januar übernimmt Deutschland die Präsidentschaft in der erweiterten Europäischen Gemeinschaft. An diesem Tag findet auch der Europäische Projekttag statt. Das war der Anlass, uns mit dem Thema zu beschäftigen.“ Ab heute können alle Klassen die Ausstellung besuchen und an den Aktivitäten teilnehmen, so Langlets.
Musik umrahmte den offiziellen Teil, bevor die Gäste ihren Rundgang durch die Informationsstände machen konnten. Die Schüler haben sich dem Thema mit Klassenlehrer Ingo Norrenbrock auf vielfältige Weise genähert. Die Besucher können versuchen, Nationalhymnen zu erkennen, aus Bausteinen eine Europakarte zu bauen, anhand von Umrissen die EU-Länder zu erraten, in einem Gitterrätsel die 27 EU-Länder zu entdecken, sich über die Geschichte der EU zu informieren oder sich mit Problemen der EU-Erweiterung zu beschäftigen.
Aber es fehlten auch nicht die europäischen Flugzeugtypen oder die verschiedenen Euro-Münzen und -Scheine. Mehrere Quizformen laden ein, das Wissen über Europa zu testen. Auch ein Rezeptbuch mit 50 europäischen Gerichten ist zu erwerben.
Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Probiert werden konnten finnischer Nusskuchen, luxemburgische Schokoladenmousse, englische Muffins oder irische Wespennester. Jeder Besucher konnte seine Meinung zu Europa und zur Ausstellung notieren und den Zettel an einen Meinungsbaum heften.
Richtig motiviert waren auch Elternratsvorsitzende Angelika Preit und die Vorsitzende des Fördervereins, Elisabeth Willenbring: „Das ist so spannend! Jetzt haben wir Ehrgeiz.“ Sie machten sich sofort daran, mit Hilfe des Computers alle Fragen des Europa-Quizes zu lösen.
