MOLBERGEN - Etwa 450 Gäste gaben der Jagdhornbläsergruppe des Hegeringes Molbergen die Ehre: Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Gruppe richtete sie am Wochenende das 43. Kreistreffen der Jagdhornbläser des Kreises und der Jägerschaft Cloppenburg aus.
Hegeringleiter Lambertus Schnieder begrüßte dazu 21 Bläsergruppen aus dem Landkreis Cloppenburg in der Sporthalle. Als Gäste nahmen die Visbeker Frischlinge, eine Gruppe aus Cuxhaven und Bläser aus Vrees teil.
Schirmherr Bürgermeister Ludger Möller (CDU) unterstrich die Bedeutung der aktiven Pflege und des jagdlichen Brauchtums. „Jagdliche Kultur sind Ausdruck einer lebendigen Tradition unserer Region. Und darauf können wir stolz sein“, sagte Möller vor den mehr als 450 Jagdhornbläsern. Weiter verwies er auf die Bedeutung des Jagens. Für den Rathauschef ist es eine Verantwortung für Mensch und Natur. „Jäger ist ein Ehrenamt für Natur und Landschaft“, so der Bürgermeister weiter: „Wir leben in einem herrlichen Landkreis mit einer einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft. Wer von Gott so reich beschenkt ist, hat den Auftrag und die Pflicht, mit diesem Wunderwerk der Schöpfung sorgfältig umzugehen“.
Alle Bläsergruppen zeigten mit jeweils drei Stücken ihr musikalisches Können. Reiner Diekmann, Vorsitzender der Kreisjägerschaft, gratulierte dem Hegering Molbergen zu seinem Jubiläum. Bläserobmann Reinhard Thyen führte gekonnt durch die Veranstaltung. Für 20 und 25 Jahre aktive Leitung einer Bläsergruppe erhielten Helmut Krause, Cloppenburg, Gerd von Grönheim, Lindern, und Bernd Dieter Grafe, Löningen, eine Auszeichnung. Klaus Macke aus Gehlenberg war verhindert. Kreisjägermeister Herbert Pitann lobte den Zusammenhalt und die Gemeinschaft der Jagdhornbläser. Bereits am Sonnabend, 23. August, hatte das Kreistreffen mit einer Hubertusmesse in der St.-Johannes-Baptist-Kirche in Molbergen begonnen.
