Augustfehn Ii - „Die Kinder verzaubern uns – jedes Kind auf seine Art und Weise“, stellte Marion Ripken zur Begrüßung heraus. Einmal mehr waren die Kleinen die Großen und bewiesen auf ganzer Linie ihr schauspielerisches Können: Die Mädchen und Jungen der Klassen eins bis vier der Grundschule Augustfehn II brachten gleich zweimal das Stück „Momo“ auf die Bühne.
Insgesamt etwa 400 Besucher erlebten in der Sporthalle der Oberschule Augustfehn eine erfrischende Aufführung. Keine Spur von Lampenfieber oder von Unsicherheit, kaum Textlücken: Die Kinder strotzten vor Selbstbewusstsein.
Mit Begeisterung und Fröhlichkeit stellten die Schüler die Geschichte von „Momo“ dar, die am Rande einer Großstadt in einer Ruine lebt und nichts hat als das, was sie findet oder was man ihr schenkt. Sie bekommt es mit den grauen Herren zu tun, die es auf die kostbare Zeit der Menschen abgesehen haben.
Die Zuschauer spendeten auch zwischendurch immer wieder Beifall für die tolle Leistung. Die spannenden Erlebnisse des Kindes, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbringt, machte dem Publikum viel Spaß.
„Die Kinder waren mit sehr viel Motivation bei der Sache. Wir waren selbst überrascht, wie viel Kraft und Ausdauer in ihnen steckt“, erzählt Marion Ripken vom zehnköpfigen Organisationsteam. Seit Februar hatten die Erst- bis Viertklässler jeden Mittwoch geübt. „Wir haben viel Unterstützung von den Eltern erhalten, außerdem haben hiesige Firmen für das Projekt gespendet.“ Bei der Gestaltung der Bühnenbilder seien sie von Bastian Warntjen unterstützt worden. Der Eintritt war frei, Spenden wurden für das Theaterprojekt gesammelt.
Das ehrenamtliche Team hatte bereits vor zwei Jahren eine Inszenierung mit Grundschülern aus Augustfehn II mit großem Erfolg auf die Bühne gebracht. Damals wurde „Der kleine Tag“ gespielt.
