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Von der Badstraße bis zur Schlossallee: Seit dem Jahr 1953 ist das Strategiespiel Monopoly auf dem deutschen Markt vertreten. Vom 5. November bis 4. Dezember zeigt der Systemadministrator Roland Klose einen Teil seiner 700 Monopoly-Exponate im Alten Rathaus in Ganderkesee. Dazu ein Gespräch mit ihm.
FRAGE:
Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Monopolyspiele zu sammeln?
KLOSE
: Ehrlich gesagt, war das eine ganz spontane Idee. Mein Bruder, der 1986 in England Urlaub machte, fragte mich, was er mir mitbringen könne, und ich antwortete: ein englisches Monopoly-Spiel. Mit dem Sammeln verfolgte ich anfangs auch noch kein Ziel, doch mittlerweile interessiere ich mich für Monopoly-Spiele aus der ganzen Welt.
FRAGE:
Spielen Sie selber gern Monopoly und, wenn ja, verlieren sie noch?
KLOSE
: Spielen im Allgemeinen ist nicht meine Stärke. Monopoly spiele ich daher auch eher selten und wenn, dann verliere ich auch selbstverständlich noch.
FRAGE:
Woher bekommen Sie die Monopoly-Spiele?
KLOSE
: Das ist spannend, denn bei meinen Reisen gehe ich auf Monopoly-Spurensuche und je nachdem, wie die Spielekultur in dem Land ist, finde ich sie. In Island habe ich mal ein Monopoly-Spiel in einem Buchladen erstanden. Mittlerweile frage ich auch Bekannte von Bekannten, ob sie mir ein Monopoly-Spiel von ihren Reisen mitbringen. Oft nutze ich auch das Internet, vor allem, wenn es um ältere, gebrauchte Spiele geht oder um persönliche Kontakte zu finden, die mir helfen, an Spiele heranzukommen.
FRAGE:
Woher stammt die Idee zu einer Monopoly- Ausstellung in Ganderkesee?
KLOSE
: Als ich vor etwa einem Jahr meine Monopoly-Sammlung in Kirchkimmen ausstellte, besuchte auch Ingrid Mohr von der regioVHS diese Ausstellung und bat mich, diese in Ganderkesee zu wiederholen.