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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Literatur: Mord und Totschlag im Sechs-Minuten-Takt

07.06.2010

OLDENBURG Kriminalistische Häppchen servierten neun „Mörderische Schwestern“ aus dem Nordwesten (die zehnte war erkrankt) rund hundert Zuhörern in der Landesbibliothek Oldenburg.

Jeder Autorin blieben nur sechs Minuten, bis der Wecker gnadenlos klingelte – selbst wenn das Rasseln der Kurzzeituhr einen Revolverschuss jäh in der Luft verharren ließ. Und die zumeist weiblichen Krimifans weiter im Dunkeln tappen mussten, auf wen, in diesem Fall Kommissarin Pia Korittki, in höchster Not geschossen hatte.

Ungelöst wie der Mord aus der Feder der Lübecker Autorin Eva Almstädt blieben mangels Zeit auch die anderen Fälle wie etwa der der Autorin Martina Jansen aus Bremen.

Nachschlag am Büchertisch

Sie ließ die Cousinen Larissa und Lotte bei einem Likörchen den mörderischen Plan schmieden, Lottes Ehemann beiseite zu schaffen. Mit einem mordshungrigen „Ohhh“ quittierten die Zuhörer das Krimihäppchen, von dem sie gern noch mehr probiert hätten und sich später am Büchertisch gewiss Nachschlag holten.

So unterschiedlich die Krimis aus Apen, Baltrum, Bremen, Oldenburg, Lübeck und Wilhelmshaven, so ähnlich das Motiv der mörderischen Schwestern, zu schreiben: Mord ist ihr aller Hobby.

Einige haben den Tatort „Krimi-Belletristik“ gerade erst betreten, wie zum Beispiel die Bremer Kulturwissenschaftlerin Kathrin Wischnath, deren Auszug aus der Kurzgeschichte „Enno geht Segeln“ großartiges kriminalistisches Feingefühl verriet.

Tatort Kramermarkt

Andere Autorinnen schreiben seit Jahren mit einer Mordslust. Zu ihnen gehört die Oldenburgerin Birgid Böseler, die die Krimifans mit auf den Kramermarkt und in ein Café am Friedensplatz nahm. Vier Oldenburg-Krimis und der Band „Oldenburger Geschichten“ sind von ihr schon erschienen. Ein Fall wird gerade für eine amerikanische Zeitschrift übersetzt.

Zusammen mit ihrer Oldenburger Kollegin Natascha Manski hatte Birgid Böseler die „Ladies’ Crime Night“ in der Oldenburger Landesbibliothek initiiert, von denen man, pardon frau, sich auf jeden (Krimi-)Fall mehr wünscht.

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