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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Kino: Mordsgeschichte eröffnet Oldenburger Filmfestival

29.08.2015

Oldenburg „Jack“ hieß 2014 der Abschlussfilm des Filmfestivals Oldenburg, „Jack“ heißt auch der Eröffnungsfilm 2015 des Festivals (16. bis 20 September). Zu sehen ist er am 16. September um 19 Uhr in der kleinen EWE-Arena. Um es gleich zu sagen: Beide Spielfilme haben nichts miteinander zu tun.

„Jack“ 2014 schilderte die üble Odyssee eines Elfjährigen durch Berlin. „Jack“ 2015 erzählt von einer realen, schillernden Figur, dem Österreicher Jack Unterweger (1950– 1994), der als Schriftsteller und Mörder für Aufsehen sorgte. Gedreht hat den Film die österreichische Regisseurin Elisabeth Scharang. In einer Winternacht erfriert ein Mädchen, nachdem ihm schwere Verletzungen zugefügt wurden. Jack wird wegen Mordes verurteilt. Nach 15 Jahren Haft ist aus dem verurteilten Mörder offenbar ein in sich gekehrter Mensch geworden, der nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis als Knastpoet und Frauenschwarm zum Liebling der Wiener Society wird.

Seine Gedichte werden als Sensation gefeiert, und die Gesellschaft sieht in ihm das Exempel einer erfolgreichen Resozialisierung. Als eine Mordserie an Prostituierten die Kriminalpolizei im Dunkeln tappen lässt, kommt Jacks Vergangenheit zurück. Fragen werden gestellt, ob sich ein Mensch ändern kann.

Vom Verbrecher zum Gesellschaftslöwen – der wirkliche Jack Unterweger sorgte im Wien der frühen 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts für manche Debatte. Sein Suizid nach der erneuten Verurteilung wegen mehrfachen Mordes ließ viele Fragen unbeantwortet, und auch 20 Jahre später hat seine Geschichte viel Faszinierendes.

Regisseurin Elisabeth Scharang konzentriert sich auf den Serienkiller. Die Rolle hat Burgtheater-Star Johannes Krisch übernommen. Mit ihm spielen Birgit Minichmayr und Corinna Harfouch. Der Film wurde kürzlich auch auf dem Filmfest Locarno gezeigt.

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