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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Anne Ratte-Polle gewinnt Bayerischen Filmpreis

19.01.2020

München Große Ehre für Anne Ratte-Polle: Für ihre Rolle in „Es gilt das gesprochene Wort“ wurde die aus Peheim im Kreis Cloppenburg stammende Schauspielerin als beste Darstellerin mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet. Gleiches gilt für einen weiteren Künstler aus dem Nordwesten: Der aus Emden stammende Martin Busker gewann den Preis für das beste Drehbuch zu „Zorros Solo“, bei dem der 40-Jährige auch Regie führte.

In dem preisgekrönten Drama von Regisseur Ilker Çatak verkörpert sie die selbstbewusste Marion – bis sie an Brustkrebs erkrankt und ihr Leben in Frage stellt. In dieser Phase geht sie eine Scheinehe mit einem jungen Türken ein, dem die Abschiebung droht.

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Bei der Verleihung im Prinzregententheater hatte Anne Ratte-Polle einen denkwürdigen Auftritt und war für viele Gäste der Höhepunkt des Abends: Während das Mikrofon langsam im Boden verschwand und die Musik einsetzte, setzte die Schauspielerin ihre Dankesrede einfach fort: Darin erinnerte sie an ihre vor genau zwölf Jahren bei einem Verkehrsunfall verstorbenen Eltern: „Heute schließt sich ein großer Kreis für mich.“ Ihnen sei ihre Berufswahl „fremd“ und „nicht so ganz geheuer“ gewesen. Auch auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen kam die Schauspielerin zu sprechen: „Und ich wünsche mir, dass wir die 20er Jahre in unserem Jahrhundert neu besetzen und wir dieses Mal nicht ins Braune kippen.“ Moderator Christoph Süß verabschiedete sie schließlich unter großem Applaus mit dem Worten: „Sie sind echt Bombe“.

Bei der Verleihung gab es in diesem Jahr besonders viele Gewinner. Nicht, weil es mehr Kategorien als zuvor gab, sondern weil die Jury die Preise in gleich zwei Kategorien diesmal aufgeteilt hatte.

Das Erfolgsduo Bora Dagtekin und Lena Schömann, das bereits in den Filmen „Türkisch für Anfänger“ oder die „Fack ju Göhte“-Reihe zusammengearbeitet hat, konnte sich über eine Hälfte des Produzentenpreises (100 000 Euro) für den Film „Das perfekte Geheimnis“ freuen. Die zweiten 100 000 Euro in der am höchsten dotierten Kategorie gingen an Peter Hartwig und die Brüder Jonas und Jakob D. Weydemann für ihren viel gelobten Film „Systemsprenger“. Auch der Preis für den besten Darsteller wurde in diesem Jahr aufgeteilt und ging an die Film-Kollegen Bjarne Mädel und Lars Eidinger für ihre Rollen in „25 km/h“. Der aus Emden stammende Martin Busker gewann den Preis für das beste Drehbuch zu „Zorros Solo“, bei dem der 40-Jährige auch Regie führte.

Der Bayerische Filmpreis wurde zum 41. Mal verliehen. Weitere Preise gingen an „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ (Bester Kinder- und Jugendfilm), „Zoros Solo“ (Bestes Drehbuch), „Deutschstunde“ (Beste Bildgestaltung)und „Nur eine Frau“ (Beste Regie). Zusätzlich wurde der Schauspieler Heiner Lauterbach (66) mit dem Ehrenpreis des bayerischen Ministerpräsidenten geehrt.

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