MüNCHEN - Nach der Beschlagnahme der umstrittenen neuen Wochenpublikation „Zeitungszeugen“ hat der Herausgeber Beschwerde eingelegt. Er wolle eine möglichst rasche gerichtliche Klärung, sagte Herausgeber Peter McGee am Donnerstag in München. Bis dahin werde es keine Nachdrucke von Veröffentlichungen mehr geben, die zur Konfrontation mit der bayerischen Staatsregierung führen könnten. Er wolle aber dennoch weiter kommentierte Original-Nachdrucke wichtiger historischer Zeitungen der Jahre 1933 bis 1945 herausgeben. Die dritte Ausgabe von „Zeitungszeugen“ erschien am Donnerstag völlig ohne Beilage mit dem Aufdruck „zensiert“.

Info: www.zeitungszeugen.de