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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Herkunft: Die wahre Geschichte hinter den Bildern

01.08.2020

Mit einer neuen Ausstellung blickt das Museum für Kunst und Kultur in Münster ab diesen Samstag auf die Geschichten hinter seinen Werken. Die Schau „Eine Frage der Herkunft“ gehe der Frage nach, ob sich NS-Raubkunst in den Beständen befinde, erklärte der Direktor des Museums, Hermann Arnhold. Das Haus, das zum Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zählt, habe die Herkunftsforschung zu einem Schwerpunkt erklärt, „weil damit menschliche Schicksale verbunden sind.“ Arnhold versprach Transparenz. „Als Museum stehen wir in der Verantwortung, NS-Verbrechen, bei denen meist jüdischen Vorbesitzern ihre Kunstwerke unrechtmäßig entzogen wurden, aufzuklären“, sagte er.

Die Ausstellung, die bis zum 10. Januar 2021 läuft, ist auf vier Räume verteilt. Sie geht den Herkunftsgeschichten von 17 ausgewählten Kunstwerken nach. „Die Vielfalt möglicher Szenarien bei Eigentums- und Besitzwechseln ist groß“, erklärte Kuratorin Anna Luisa Walter. „Vererbung, Scheidungen, Sterbefälle, Geldnot, Tauschgeschäfte, Geschenke, Beschlagnahme und Raub sind möglich.“

Mithilfe von Zeitstrahlen, Fotos, Briefen und Ausstellungskatalogen sowie Gemälderückseiten können Besucher Biografien von Kunstwerke verfolgen. Die Spanne reicht von geklärten über bislang offene Provenienzen bis hin zu einer als bedenklich einzustufenden Herkunft.

Kunsthistorikerin Eline van Dijk, die seit 2018 mit Unterstützung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste die Erwerbswege der Museumssammlung erforscht, erhofft sich durch die Schau neue Hinweise auf ungeklärte Provenienzen. Informationen:


     https://bit.ly/2djonl1 
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