MUNDERLOH - Die Hatter Künstler sind von der bildhauerischen Gestaltungsvielfalt fasziniert. Die Ausstellung ist im Skulpturengarten von Helmut Machura zu sehen.
Von Peter Biel
MUNDERLOH - Rege Aktivitäten sind in diesen Tagen auf dem Gelände der Familie Machura an der „Alten Schule“ in Munderloh zu beobachten. Denn hier bereiten mit Ille Schwital, Ulla-Britta Nagler, Elke Krüger und Anne Bluschke vier Hatter Künstlerinnen gemeinsam mit dem Hausherren Prof. Helmut Machura in seinem Skulpturengarten eine Ausstellung vor, die am Sonntag, 28. August, von 11 bis 18 Uhr gezeigt wird.In den vergangenen Monaten sind bereits über 40 Holzskulpturen aus Eiche, Buche, Birke, Apfelbaum, Olivenholz und einer alten Mooreiche entstanden. Bei einigen neuen Arbeiten sind die Strukturen schon zu erkennen, aber Elektrosäge, Winkelschleifer, Hammer und Holzmeißel werden noch benötigt, um die gewünschten Formen herauszuarbeiten und der Oberfläche die erforderliche Struktur zu geben.
Alle fünf Künstler haben in den vergangenen Jahren schon durch Kunstausstellungen auf sich aufmerksam gemacht. Im Mai des Jahres konnten Gemälde von Anne Bluschke in Rathaus der Gemeinde bewundert werden, noch bis Ende August sind dort die in Öl und Pastell gemalten Akt- und Porträtbilder von Elke Krüger zu sehen. In einer Gemeinschaftsausstellung in der Galerie „KunsTRaum“ in Kirchhatten hatte Helmut Machura bereits seine Bilder ausgestellt. Auch er gehört eigentlich zur „malenden Zunft“, hat seit einiger Zeit aber seine Liebe zur bildhauerischen Gestaltung entdeckt und in anderer Gruppierung im vergangenen Jahr zwölf Kunstobjekte in seiner Gartengalerie präsentiert. Den Zenit künstlerischen Schaffens hatte Ille Schwital gemeinsam mit ihrer Schwester Ulla-Britta Nagler im vergangenen Jahr mit der Ausstellung ihrer Werke auf Einladung der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft im Berliner Reichstagspräsidentenpalais erreicht.
Auch die Hatter Malerinnen haben sich von der Dynamik der bildhauerischen Gestaltungsvielfalt anstecken lassen und haben vorübergehend den Pinsel beiseite gelegt, um mit viel Freude durch Säge, Hammer und Meißel ihre künstlerischen Möglichkeiten zum Ausdruck zu bringen. In einer Sonderausstellung werden am 28. August aber auch „beschirmte Bilder“ und weitere Überraschungen zu sehen sein.
