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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Museum lockt erstmal mit Rohbau

24.06.2011

BREMEN Die gute Nachricht: Die Kunsthalle Bremen wird nach zwei Jahren Umbau, Erweiterung und Sanierung am 20. August wiedereröffnet. Die schlechte Nachricht: Die geplante Schau mit französischer Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts wird nicht gleichzeitig starten. Man hat dann nur, so das Museum, „die seltene Gelegenheit, allein die Architektur auf sich wirken zu lassen“.

Die Klima- und Sicherheitstechnik wird zwar am 20. August eingerichtet sein. Allerdings ist die Zeitspanne zwischen der Fertigstellung und der Eröffnung durch Verzögerungen zu kurz geworden, um einen großen Kunstumzug zu meistern, so eine Sprecherin. Sie betonte, dass man sich deshalb – anders als noch vor Wochen angekündigt – am 20. August „auf Kunst am Bau“ beschränke. „So roh“, lockt Stefanie Gliedt von der Pressestelle, werde man das vom Berliner Architektenbüro Hufnagel Pütz Rafaelian entworfene, mit 33 Millionen Euro Umbaukosten veranschlagte Haus nie wieder sehen können.

Ganz ohne Kunst geht es indes doch nicht: Auf Einladung bespielt die Medienkünstlerin Pipilotti Rist einige Räume, und der Lichtkünstler James Turrell hat eine Installation vorbereitet. Werke von Wolfgang Hainke und Achim Manz sowie der Cage-Raum sind ebenfalls am 20. August zugänglich.

Der Eintritt ist für Besucher am 20. August frei. Danach kehren über 2000 Gemälde und Skulpturen sowie über 200 000 Werke auf Papier und 100 000 Bücher allmählich zurück. Wann genau die französische Malerei zu sehen sein wird, bleibt offen. Fest steht der Termin der ersten Sonderschau: Vom 15. Oktober bis zum 26. Februar 2012 präsentiert man „Edvard Munch – Rätsel hinter der Leinwand“.

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