Hannover - Es ist eines der größten Kulturprojekte der niedersächsischen Landeshauptstadt: Der knapp 36 Millionen Euro teure Anbau des Sprengel Museums Hannover ist fertiggestellt. Allerdings wird es noch bis September dauern, bis das Klima in den Räumen so beständig ist, dass die hochkarätigen Werke der eigenen Sammlung präsentiert werden können. Niedersachsens Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne) sagte am Mittwoch nach einem Rundgang durch das vom Schweizer Architekten Markus Peter entworfene Gebäude: „Ich bin absolut beeindruckt. Hier kann man sich in der Kunst verlieren.“

In der Vergangenheit hatten Kostensteigerungen und Verzögerungen für Ärger gesorgt. Auch die dunkle Betonfassade ist gewöhnungsbedürftig. Das Museum gewinnt 5250 Quadratmeter hinzu.