Auf der Frühjahresversammlung des Hegering Altenoythe gab es einige Ehrungen zu verzeichnen. In der Gaststätte Dumstorff wurde Heinz Block mit der Goldmedaille für die beste Trophäe ausgezeichnet, die Silbermedaille ging an Hans Block und die Bronzemedaille an Ludwig Adden.
Auch Hubertus Högemann wurde aufgrund seiner 50-jährigen Amtszeit als Schießwart von der Landesjägerschaft mit der Plakette und Urkunde für besondere Verdienste ausgezeichnet. Hegeringleiter Hans Blome lobte Högemann als engagiert und pflichtbewusst und betonte, dass ihm großer Dank gebühre. Die Bläsergruppe gratulierte mit Jagdhornsignalen.
Zum Ehrenmitglied der Landesjägerschaft wurde Hans Meyer ernannt und Ludwig Adden zum Ehrenmitglied des Hegering. Für 60-jährige Mitgliedschaft im Deutschen Jagdverband wurde Josef Högemann und für 25-jährige Zughörigkeit Achim Fischer und Ewald Lammers mit Ehrennadel und Urkunde ausgezeichnet.
Bläserobmann Hans Tholen berichtete, dass man sich zurzeit intensiv auf das Kreisbläsertreffen vorbereite, das anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Bläsergruppe am 21. August in Altenoythe stattfinde.
Im Streckenbericht verwies Hegeringleiter Blome auf 136 Rehe (Vorjahr 153). Davon waren bei den Böcken 18 Prozent und bei den weiblichen Tieren 48 Prozent Fallwild. „Für diese Zahl müssen wir uns schämen, sie ist viel zu hoch“, erklärte Blome und forderte den rechtzeitigen Abschuss des weiblichen Rehwildes. Insgesamt lag die Fallwildzahl bei 36 Prozent.
„Bei den Fasanen haben wir einen Rückgang von 57 Prozent zu beklagen. Die Fasanenstrecke ist schon seit mehreren Jahren kontinuierlich rückläufig, jetzt haben wir eine bedrohliche Situation“, erklärte Hegeringleiter Blome. Dieses Phänomen sei im ganzen westlichen Niedersachsen zu beobachten. Tierärztliche Untersuchungen gestreckter Fasane seien ohne Befund geblieben, hieß es auf der Frühjahresversammlung.
Die Jungen und Mädchen der Kindergärten Hilkenbrook und Bockhorst führten das Musical „Zachäus“ von Margret Birkenfeld in der Pfarrkirche in Bockhorst im Rahmen des Projektes „Kirchengemeinden und Kindergärten der Pfarreigemeinschaft ,Abraham“ auf.
Mit der Geschichte des Zöllners Zachäus aus Jericho in Israel begeisterten die Kinder die zahlreichen Zuschauer aus der gesamten Pfarreigemeinschaft. Viele Eltern, Großeltern und Kinder wollten erleben, wie sich das Leben des ungerechten Zöllners durch seine Begegnung mit Jesus zum Guten wendete. Der sechsjährige Hendrik Bergfeld spielte den Zöllner Zachäus, der einem Bauern zu viel Geld abnimmt. Der bereits wohlhabende Zachäus bereichert sich selbst an der Zollstelle. Dann trifft er auf Jesus, dargestellte von Pia Olliges. Zachäus ist durch die Zuwendung Jesu motiviert, sein Leben zu verändern und verspricht, die Hälfte seines Besitzes den Armen zu geben sowie geraubtes Geld vierfach zu erstatten. „Zu Ende ist unsere Geschichte von Zachäus, dem glücklichen Mann. Wir wollen euch sagen, dass Jesus noch heute jeden glücklich machen kann“, stellten die Kinder in ihrem Schlusslied fest. Die Bühnendekoration in der Kirche war vom Kindergarten Bockhorst organisiert worden, für die Kostüme hatten die Erzieherinnen und Eltern gesorgt. Die erwachsenen Zuschauer waren sich darin einig, dass die Aufführung sehr gelungen war und dass Kinder auf diesem Wege mit Freude in die Kirche kommen und somit an biblische Themen herangeführt werden können.
