Schon seit er fünf Jahre alt ist, wollte Andreas Heise Musik machen. „Leider habe ich erst mit 18 angefangen, Gitarre zu spielen“, sagt der 36-Jährige. Das an der Volkshochschule angeeignete Gitarren-Know-how gab Heise gleich an einen Freund weiter, mit dem er zwei Jahre später seine erste Band gründete. Seitdem machen die beiden zusammen Musik, inzwischen in der Oldenburger Coverband Rockaholic.
Neben der Musik ist der gebürtige Oldenburger auch sportlich aktiv. Nach langer Pause möchte er wieder mit Ju Jutsu anfangen. „Da brauche ich aber erstmal die nötige Kondition“, meint er und joggt regelmäßig mehrere Kilometer.
Als Kind wollte Heise Pilot werden, das scheiterte aber an gesundheitlichen Problemen. „Vielleicht war das aus heutiger Sicht aber auch gut so“, sagt er lachend. „Inzwischen traue ich mich nicht mal mehr in den Top Spin auf dem Kramermarkt.“ Nach dem Scheitern der Pilotenpläne machte Heise zunächst eine Lehre als Einzelhandelskaufmann. „Allerdings konnte ich mir nicht vorstellen, für den Rest meines Lebens nur Bankgeschäfte abzuwickeln.“ So entschied er sich noch für eine Ausbildung zum Speditionskaufmann. Seit vergangenem Jahr ist er nun Speditionsleiter bei einer Bremer Speditionsfirma.
Ein großes Ärgernis ist für Heise die wachsende Verantwortungslosigkeit der Menschen. „Ich finde es sehr schade, dass viele Leute die Schuld immer bei anderen suchen, anstatt selbst aktiv zu werden.“ak
