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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Jubiläum: Musikalischer Toast auf großen Förderer

04.04.2011

OLDENBURG Die Kunst nahm meistens den Weg von den großen Zentren über den lokalen Adel hinab ins Volk. Klemmte es bei der Vermittlung, dann halfen Sparversionen und einst fürstliche Förderung. Heute folgt die Stiftung Kunst und Kultur der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) solcher Tradition. Wenn sie mit einem Festkonzert im Oldenburger Schlosssaal ihre 25-jährige regionale Förderung feiert, dann entspricht das ihrem millionenschweren Engagement.

Zum musikalischen Toast sind die Bläsersolisten der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen angemessen, ordnen Kritiker doch das Orchester in die Gruppe der Weltbesten ein. Das klassische Oktett mit je zwei Oboen, Klarinetten, Hörnern und Fagotten, auch ergänzt durch Flöte und Kontrabass, schlägt mit dem Arrangement von Mozarts „Figaro“-Musik den Bogen zur Zeit, in der Kunst auch bürgerlich wurde. Sogenannte „Harmonie-Orchester“ erlaubten auch minder bemittelten Höfen eine musikalische Repräsentation. Und in solch voll klingender Sparbesetzung fand die Kunstmusik den Weg in die öffentlichen Parks zum volkstümlichen Open Air.

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Unendlich fein nuanciert sind die Klangkombinationen der Bremer. Sie können weich zeichnen oder herzhaft knattern. Nie verkleben sie Töne miteinander. Donizettis jugendliche Bläser-Sinfonia g-Moll ist ein Kabinettstückchen erfüllter Virtuosität. Janaceks farbenreiches Sextett „Mladi“ wird nicht oft gespielt – und wenn, dann selten so profiliert. Wie ein Sog erfassen die Jazz-Rhythmen und die an Großstadt-Rauschen erinnernden Klangschichtungen die Zuhörer in „Club Fatima“ des Bremer Multitalents Mark Scheibe.

Fast nur die Musik spricht. Der LzO-Vorstands-Vorsitzende Martin Grapenthin beschränkt sich mit stolzer Bescheidenheit auf den Satz: „Wir haben sehr viel Gutes tun können“ – und verweist auf weitere kulturelle Vielfalt des Nordwestens: „Da gibt es ja noch andere gute Adressen.“ Sehr souverän.

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