Wildeshausen - Hilfe, wo die Not am größten ist: Das war für die drei Musiker der Band „The (G)Oldies“ wichtig. Franz kleine Holthaus, Joachim „Dejo“ Decker und Achim Bütow traten zugunsten der Hondurashilfe im Wildeshauser Tanz-Zentrum (WiTZ) im Hannoverschen Hof in Zwischenbrücken auf. Hier wurde das Oktoberfest gefeiert.
Mit Hilfe der Oldenburgischen Landesbank und den Eintrittsgeldern kam ein stolzer Spendenbetrag in Höhe von 750 Euro zusammen. „70 Gäste hatten zwar gerne gespendet, doch es gab auch solche, die sich darüber aufregten, dass noch bis in den nächsten Abend hinein Eintritt genommen wurde“, so Joachim Decker. Dabei ist allen klar gewesen, zu welchem Zweck dieser Auftritt war. Einzelne Gäste wie beispielsweise Gerd Reuter spendeten sogar sogar direkt vor Ort 100 Euro für den guten Zweck.
Insgesamt zeigten sich die Musiker über den Verlauf des Abends zufrieden. Sie wissen aber auch, dass die Not vor allem der Kinder in Honduras groß ist. Hier fehlt es im Grunde genommen an allen lebenswichtigen Grundlagen: Wasser, Nahrung, medizinische Versorgung, Bildung und Einkommensmöglichkeiten.
Vor allem hat sich Franz kleine Holthaus das Projekt ans Herz gelegt. „Die Kinder haben dort kaum eine Lebensperspektive, und mit Bildungsprojekten kann ihnen beispielsweise ein Selbstwertgefühl gegeben werden, so dass sie aus diesem Notstand herauskommen“, so Franz kleine Holthaus.
Auch mit dem Verzicht auf die Gage an diesem Abend konnte so ein Beitrag zur Hilfe geleistet werden.
