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Musik Musikerin mit vielen Seiten gibt den Ton an

Sophie Schwarz

Hude - Auf der Bühne schlägt sie eher leise und melancholische Töne an. „Das überrascht die meisten, die mich kennen und mich das erste Mal singen hören“, sagt Merle Strudthoff. Denn eigentlich ist sie eher eine Frohnatur, die viel unterwegs ist und deren größte Leidenschaft eben die Musik ist.

Von Blockflöte bis Gitarre

„Als Kind habe ich angefangen Blockflöte und Akkordeon zu spielen. Das war zunächst auch ein bisschen meinem Opa zu liebe. Er hat sich immer gefreut, wenn ich Akkordeon gespielt habe. Mit 16 Jahren kam dann die Gitarre dazu“, erzählt die 27-jährige Huderin. „Mit ungefähr 14 Jahren habe ich viel Musik von Avril Lavigne gehört“, erinnert sie sich. Die Rock-Pop-Sängerin habe ihr Lust aufs Musikmachen gemacht. „Zu der Zeit habe ich dann auch meinen ersten eigenen Song geschrieben.“

Dass ihr das Texten auch heute noch Spaß macht und liegt, beweist sie unteranderem auch bei ihrem Nebenjob. Denn wenn Merle nicht an der Uni in Oldenburg für ihren Master in Geschichte büffelt, arbeitet sie bei einem Bäcker und ist als freie Mitarbeiterin für die NWZ  in Hude und Umland unterwegs.

„Mittlerweile prägen mich aber musikalisch andere Künstler wie Phillip Poisel“, erzählt die Studentin. Ähnlich ruhig und nachdenklich wie die des deutschen Liedermacher seien nun auch ihre Songs. Als erstes bekommen ihre engsten Freunde die Stücke zu hören. Auf deren Kritik legt sie viel Wert. „Ich verarbeitete in meiner Musik vieles, was ich erlebt habe“, so Merle. „Es kann daher auch sein, dass sich viele meiner Freunde und Familienmitglieder in meinen Liedern wiedererkennen.“ Die Musik sei für sie einfach eine gute Möglichkeit, sich auszudrücken. Eine CD mit sechs Titeln hat Merle bereits aufgenommen. Nun ist auch ein eigenes Album in Planung. „Im Kopf sind schon alle Songs fertig. Im Winter gehts dann aber erst an die Umsetzung“, so die 27-Jährige.

Ein großer Traum sei es, irgendwann einmal eine Konzerttour durch Deutschland zu machen, erzählt sie im Gespräch mit der NWZ .

Von ihrem Talent kann man sich am Montag, 6. Oktober, bei „Hude Live“ in der Wassermühle überzeugen, wenn die Huder Sängerin rund 20 Lieder in deutscher Sprache in Begleitung von Oliver Voigt (Akkordeon), Dirk Hermann (Bass) und Thorsten Wachtendorf (Cajón) präsentiert. Das Konzert hat allerdings einen traurigen Anlass: „Mein Vater ist vor sechs Monaten verstorben. Ihm hat meine Musik sehr gefallen“, erzählt Merle. Das Konzert möchte sie ihm widmen.

Kostenloses Konzert

Trotz dieses bitteren Hintergrunds hofft die Huderin auf ein stimmungsvolles zweistündiges Konzert mit einem gut gelauntem Publikum. Dazu bekommt sie auch stimmgewaltige Unterstützung. „Wer der Überraschungsgast ist, wird aber noch nicht verraten“, sagt Merle.

Der Eintritt für das „Hude Live“-Konzert ist frei, es wird ein Hut nach der Veranstaltung herumgereicht.

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