Osternburg - „Chrotonia – Netz für Unhörbares“ nennen Carla Linné und Johanna Lamprecht ihr Programm, mit dem sie zu einem Aufbruch aus dem Festgefügten und zu einem neuen Dialog mit dem Publikum einladen. Termin ist an diesem Sonnabend in der Sophienkirche, Ulmenstraße 29. Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Seit dem ersten Moment ihrer Zusammenarbeit im Jahr 2011 ist für die beiden Musikerinnen Improvisation das künstlerische Ausdrucksmittel. Carla Linné (Bremen) tritt auf mit Barockvioline, Barocktanz und Rezitation, sie hat ihr Musikstudium in Mainz, Lübeck und Bremen absolviert. Johanna Lamprecht (Witten) ist mit Viola, Gesang und Rezitation dabei, sie hat in Hamburg, Bremen und der Schweiz studiert.

Die beiden Künstlerinnen schreiben über ihr Konzept: „Wir möchten mit unseren Darbietungen die Kluft zwischen Bühne und Publikum aufheben: Alles, was hörbar wird, entsteht im Augenblick des Erklingens, nichts ist vorher aufgeschrieben. Da wir uns durch den Raum bewegen, entfalten sich unterschiedliche Perspektiven, die ein neues Wahrnehmen anregen. Wir spannen das Netz für den Klang auf, der sich in Zusammenarbeit mit dem Publikum entwickeln und weiterspinnen wird.“