Harpstedt - Der Andrang war riesig. Die Luft im Alten Pfarrhaus in Harpstedt schwül und heiß. Zum Sommerkonzert der Musikschule Harpstedt hatten sich die Eltern und Verwandten in großer Anzahl eingefunden.

Sie alle wollten hören, was die jungen Musiker in den vergangenen Wochen gelernt haben.

Ob die Kinder der musikalischen Früherziehung, oder Musikschüler mit der Klassikgitarre bzw. die Streicher, die Programmvielfalt war an diesem Nachmittag riesig und forderte auch mehr Zeit, als zunächst gedacht. So kam es zu einem kleinen Stau auch vor dem Pfarrhaus, denn im Saal gab es keine freien Plätze mehr.

Nach dem Auftakt durch die Kinder der musikalischen Früherziehung schlossen sich die Gitarrenspieler, Streicher, Streicherensemble, Klavier- und Saxofonschüler an.

Zum Abschluss traten die E-Gitarren-Musikschüler und die Bands auf. Trotz des großen Ansturms und der Hitze gaben die Schülerinnen und Schüler ihr Bestes, so zum Beispiel das Harpstedter Streichertrio.

Musikschulleiter Peter Rabe freute sich, dass 80 der zurzeit 150 Schülerinnen und Schüler an diesem Nachmittag in zwei Konzertteilen vor das Publikum treten konnten.

Denn nicht nur Üben ist wichtig, sondern auch das Auftreten vor den Zuhörern. Eine Erfahrung, die jeder Musikschüler machen muss.