Altenoythe - Neuwahlen bei der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands der St. Vitus Gemeinde Altenoythe: Auf der Mitgliederversammlung im Karl-Borromäushaus gab es Veränderungen im Leitungsteam. Laut kfd-Satzung darf eine Person höchstens 15 Jahre lang im Vorstand tätig sein. Dieses Soll erfüllten die Sprecherinnen Maria Wessels, Margret Oltmann und Marianne Bahlmann.
Sie gehörten seit der kfd-Gründung vor Ort dem Leitungsteam an und standen für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung.
Insgesamt galt es, sechs Mitglieder des achtköpfigen Leitungsteams zu wählen. In ihren Ämtern bestätigt wurden Maria Kalmlage, Anita Tholen und Hannelore Lüker, neu ins Leitungsteam gewählt wurden Resi Ortmann und Marlies Willer. Ein Vorstandsamt blieb vakant.
Pfarrer Leo Simon dankte den drei ausscheidenden Mitgliedern für eine außerordentlich fruchtbare und kommunikative Zusammenarbeit, die unter anderem in vielen würdigen Gottesdiensten gemündet sei. Sie hätten nicht nur die kfd mit aus der Taufe gehoben, sondern schon viele Jahre vorher die „Frauenarbeit“ in der Gemeinde geprägt. Aus kleinen Anfängen sei eine große Bewegung geworden, wie die 191 kfd-Mitglieder bekundeten. Durch viele Anregungen hätten sie das Gemeindeleben befruchtet, betonte Pfarrer Simon, der das gesamte Leitungsteam für sein großes Engagement lobte.
Unter Federführung von Pastoralreferentin Hedwig Sänger würdigte das Leitungsteam die Verdienste von Wessels, Oltmann und Bahlmann und dankte ihnen mit je einer symbolträchtigen Plastik – einem Engel.
Eingeläutet wurde die Versammlung mit einem von Pfarrer Simon geleiteten Gottesdienst und einem anschließenden Kohlessen, bei dem der Pfarrer zum Kohlkönig proklamiert wurde. Im von Maria Wessels und Margret Oltmann vorgetragenen Jahresrückblick wurde eine große Anzahl an Aktivitäten aufgelistet. Hierzu gehörte standardmäßig einmal im Monat morgens ein Gottesdienst mit anschließendem Frühstück. Zudem wurden monatlich zwei oder drei weitere Veranstaltungen organisiert, viele davon mit religiösem Charakter, wie Andachten, Friedensgebete und Wallfahrten.
Als ein besonderes Erlebnis wurde ein dreitägiger Wochenendurlaub von über 30 Frauen auf Wangerooge herausgestellt. Besucht wurde außerdem das Musical „Sister Act“ in Hamburg. Es gab eine Fahrt ins Blaue, die ins Ammerland führte, sowie Touren zur Waldbühne Ahmsen und zur Gedenkstätte Esterwegen. Beim Sommerfest der Senioren im Altenoyther Pflegezentrum wurden Waffeln gebacken. Beim Goldenen Priesterjubiläum von Pfarrer Simon beteiligten sich die Frauen an der Ausschmückung der Kirche und des DGH.
Zum Programm gehörten auch Vorträge zu Themen wie „Steh auf für Gerechtigkeit“ und „Frauen geben Kirche Zukunft“. Gemeinsam mit der Kolpingfamilie wurde der Adventsmarkt organisiert.
Einen positiven Kassenbericht präsentierte Marianne Bahlmann. Annemarie Meyer informierte über das erfolgreiche Wirken bei der Litauenaktion und bat die Versammlungsteilnehmer, Lebensmittelpakete für bedürftige Familien zu packen. Hannelore Lüker lobte den funktionierenden Besuchsdienst im Seniorenzentrum.
Geplant sind in diesem Jahr wieder viele religiösen Veranstaltungen und für den 7. Februar wurde die Weiberfastnacht im DGH angekündigt.
