Alexandersfeld - Der geschmückte Traktor ist fast so alt wie die Siedlung selbst. „Es ist ein Oldtimer, 61 Jahre alt“, berichtete Helmut Bollmann. Auf dem Anhänger kutschierte er am Sonnabend ein ums andere Mal Kinder durch die Straßen rund um den Festplatz. „Das wird gut angenommen“, erzählte er.

Das galt auch für die gesamte Veranstaltung an der Dringenburger Straße. „Rund 200 Besucher haben vorbeigeschaut. Mit Blick auf das Wetter ist das gut“, bilanzierte Ulrike Schwalm, Vorsitzende der Gemeinschaft Jan Koopmann in Alexandersfeld. Beim ersten Straßenfest seit der Fusion der beiden Siedlungen vor drei Jahren hatten sich die Anwohner ein buntes Programm mit Flohmarkt ausgedacht. Auch die Firmen aus dem Stadtteil nutzten die Gelegenheit, um sich zu präsentieren. Die Kita Leuchtenburger Straße zeigte sich mit einer eigenen Schminkecke für Kinder besonders kreativ. Zudem drehten die Kinder beim Bobby-Car-Rennen ihre Runden. Für die musikalische Note sorgte unter anderem der Ten-Sing-Chor der Kirchengemeinde Ofenerdiek.

„So ein Fest stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl, das hier ohnehin schon groß ist“, freute sich Schwalm. Zur Gemeinschaft Jan Koopmann/Alexandersfeld gehören aktuell 214 Mitglieder.

Vor allem die Gründerjahre haben die Bewohner der Siedlung geprägt. Der Gemeinschaftssinn und die Solidarität seien auch heute noch spürbar, bemerkte Schwalm: „Der Grundsatz ,Man kennt sich und hilft sich‘ gilt immer noch.“ Und gemeinsam feiern funktioniert selbstverständlich ebenso gut.