Erweiterung des Bebauungsplanes Nr. 45 in Achtern Busch

Es wird Sie vielleicht erstaunen, liebe Gemeinde, aber die betroffenen und umliegenden Nachbarn sind gegen das Bauvorhaben in zweiter Reihe. Es liegen bereits zahlreiche Unterschriften der Anwohner vor. Es stellt sich die Frage nach der Weitsicht: Ist es wirklich sinnvoll, um jeden Preis, jeden möglichen Raum zu nutzen?

Ich möchte gerne die Gemeinde und auch die Ratsherren, denen das Wohl der Bürger an erster Stelle steht, zu mir nach Hause einladen. Auch interessierte Bürger und Käufer sind in „Achtern Busch 129“ willkommen. Sie alle können sich gerne auf meiner Terrasse ausruhen und sich vorstellen, was passiert, wenn Familien und Kinder kein Sonnenlicht mehr genießen?!

Ich möchte Sie auch darum bitten, sich die Frage zu stellen aus welchen Gründen Bürger und Familien auf ländliche Gebiete zurückgreifen: Nähe zur Natur, mehr Ruhe, mehr Wald und Zusammengehörigkeitsgefühl.

Achternmeer steht für ein Ortsrandgebiet und nicht für eine eng bebaute Wohnsiedlung mit Kernbebauung. Genau das macht diesen Ort für Familien so attraktiv. Ich hoffe sehr, dass diese drei zusätzlichen Grundstücke nicht die einzige Alternative für Familien und Neubürger sind, die die Gemeinde zu bieten hat. Sicherlich die einfachste Art, aber diese geht zu Lasten von allen Einwohnern und zukünftigen Familien. Das hat nichts mit Bürgernähe zu tun.

Das ist keine Weitsicht, sondern ein lustloser Versuch, freie Möglichkeiten zu nutzen, die nicht in das Bild von Achtern Busch passen. Die ersten drei Bauplätze sicherlich, aber die hinteren drei widersprechen allen Beweggründen einer Ortsrandlage.

Farid Menezla Achtern Busch