Kreyenbrück - In einer kleinen Dreizimmerwohnung im Frankfurter Weg ging es los mit der Gemeinwesenarbeit in Kreyenbrück. Am 1. Juni 1991 startete dort das Projekt Stadtteiltreff. 1996 zog man in größere Räume an der Straße An den Voßbergen 58 – und blieb dort bis heute. Nun sind also 25 Jahre vergangen. Dieses Jubiläum soll selbstverständlich gefeiert werden.
Die Stadt Oldenburg, die im Jahr 2010 die Trägerschaft der Einrichtung von der evangelischen Kirchengemeinde Osternburg übernahm, lädt aus diesem Anlass sogar zu einer Festwoche ein. An drei Terminen sind Bewohnern Kreyenbrücks und alle Wegbegleiter der Gemeinwesenarbeit an verschiedenen Orten im Stadtteil willkommen. Es gibt Live-Musik, Spiele, Fotos aus 25 Jahren Stadtteiltreff Kreyenbrück, Getränke und Snacks.
Die Termine sind jeweils von 17 bis 19 Uhr an diesem Mittwoch auf dem Spiel-/Parkplatz hinter dem Stadtteiltreff, Münnichstraße; am Freitag, 3. Juni, am Irisweg im Bereich des Spielplatzes; am Dienstag, 7. Juni, auf dem Spielplatz zwischen dem Frankfurter Weg und der Marburger Straße.
Von der Krabbelgruppe bis zur Seniorengymnastik: Für Kreyenbrücker aller Altersgruppen und Nationalitäten bietet der Stadtteiltreff seit 25 Jahren unterschiedliche Gruppen, Beratung, Einzelhilfe, Feste, Ausflüge, Informationsveranstaltungen, Café und Frühstück an. Zusammen mit der Bevölkerung und anderen Institutionen im Stadtteil und Stadtgebiet entwickeln sich seit 25 Jahren auch immer wieder neue Angebote, die das Leben in Kreyenbrück bereichern sollen. Auf dem Flyer des Stadteiltreffs heißt es denn auch: Mitmachen erwünscht, Nachbarschaft leben, Stadtteil gestalten, aktiv sein.
Von Beginn an dabei ist die Leiterin Jutta Hinrichsen. „Viele Menschen begleiten uns von Anfang an, einige inzwischen schon in der zweiten Generation“, sagte sie beim Fest vor fünf Jahren, als man das 20-jährige Bestehen feierte. Damals dabei und erst wenige Wochen im Amt war Oldenburgs Sozialdezernentin Dagmar Sachse. Von der Arbeit und der Atmosphäre im Stadtteiltreff zeigte sie sich aber schon begeistert: „Sie haben den Finger am Kreyenbrücker Puls“.
Ein aktuelles Beispiel dafür ist die im Stadtteiltreff entstandene Idee für ein Kreyenbrück-Graffiti (siehe Infokasten). Unter dem Motto „Bunt statt Grau“ wolle man Jugendliche dafür gewinnen. Denn: Wo Jugendliche ihre Umgebung mitgestalten können, setzen sie sich auch stärker für sie ein, weiß man im Stadtteiltreff. Da hat man ja seit 25 Jahren Erfahrung in der Gemeinwesenarbeit.
