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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Kunst: Nachdenken über Befindlichkeiten von Künstlern

11.03.2011

WILHELMSHAVEN Das grüne Kreuz, jetzt in der Sezession Nordwest in Wilhelmshaven zu sehen, ist das Motiv, das Christa Marxfeld in ihren Bildern und Installationen als besonderes Zeichen setzt. Es steht für Lebenskraft und für das Hoffen auf einen Neuanfang und verbindet somit traditionelle und moderne Auslegungen. Die Künstlerin hat ihre Kunst stets eng mit sozialen Fragen und der eigenen Befindlichkeit verbunden, oft mit der Vorstellung, direkt helfen zu wollen.

Das gab und gibt ihrer Kunst einen Sinn, der über das rein Ästhetische hinausgeht, ohne aber diesen Bereich ganz zu vernachlässigen. Der Satz auf einem Spiegel – „auf der Suche nach sich selbst“ – ist extra so offen gehalten, dass ihn neben dem Autoren-Ich auch jedes andere Ich, das in den Spiegel guckt, auf sich selbst beziehen kann. Andere Collagen mit Ästchen und Stöckchen betonen daneben das Unbeachtete, scheinbar Wertlose; die Bilder haben also auch einen Recycling- Effekt.

Die Ausstellung „Christa Marxfeld-Paluszak“ ist in der Sezession Nordwest in Wilhelmshaven noch bis zum 4. April zu sehen.

Die Kooperation zwischen dem Oberlandesgericht Oldenburg und der Arbeitsgemeinschaft Kunst in der Oldenburgischen Landschaft wird momentan mit einer Schau abstrakter Malerei von Claus Diering (Edewecht) fortgesetzt. Der Künstler, der einst in nächster Nähe des Oldenburger Gerichtsgebäudes aufgewachsen ist, präsentiert einen jahrzehnteweiten Überblick aus einem Werk, das stets gegenstandsfrei gewesen ist.

Diering geht intuitiv und emotional vor und hat das Bild noch nicht vor Augen, wenn er die ersten Pinselstriche setzt. Aus diesen Strichen entwickelt er dann die weiteren Schritte, wobei Assoziationen möglich sind und die Fortsetzung der Malaktion bestimmen können. Zuweilen sind vorausgegangene Bilder anregend gewesen, manchmal ergeben sich Bildpaare, insbesondere, wenn in kurzer Zeit dieselben Farben zum Zuge kommen.

Die ungegenständliche Malerei, wie sie Diering vorführt, soll den Blick auf die Arbeit richten, nicht auf die Wiedergabe von Dingen. So stellt er den Werkprozess in den Mittelpunkt der Betrachtung. Die Bilder sind emotionale Reflexionen der Befindlichkeit des Künstlers während des Malens.

Die abwechslungsreiche Ausstellung von Diering ist im Oberlandesgericht Oldenburg noch bis zum 13.Mai zu sehen.

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